SPD will auf die Piraten zugehen

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Die künftige Fraktion der Piraten im Saarländischen Landtag mit (v.l.) Michael Hilberer, Landesvorsitzende Jasmin Maurer, Michael Neyses und Andreas Augustin stehen am Montag vor dem Eingang des Landesparlaments in Saarbrücken.

Berlin - Nach dem Einzug der Piratenpartei in ein zweites deutsches Landesparlament will die SPD jetzt auf die Politik-Neulinge zugehen. Was sich die Sozialdemokraten erwarten:

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles stellte am Montag in Berlin eine “positive Kontaktaufnahme“ in Aussicht, “um zu gucken, wie die so ticken“. Interessant sei, dass sich viele Piraten auch “durchaus für soziale Themen, für soziale Gerechtigkeit“ interessierten, sagte Nahles.

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Es gebe aber noch keinen Anlass, um über mögliche Koalitionen nachzudenken, betonte Nahles. Sie wisse auch nicht, ob sich die Piraten mit der Koalitionsfrage überhaupt schon einmal ernsthaft auseinandergesetzt hätten. Allerdings müsse man sich mittelfristig wohl darauf einstellen, dass die Piraten auch in weiteren Landesparlamenten vertreten sein werden.

Die Piratenpartei war bei der Wahl im Saarland am Sonntag mit 7,4 Prozent aus dem Stand heraus in den Landtag eingezogen. Erstmals waren sie bei der Berlin-Wahl vom September 2011 ins Abgeordnetenhaus gekommen.

dapd

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