In der EU

Zahl der Asylbewerber um 44 Prozent gestiegen

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Die Zahl der Asylanträge sind EU-weit stark angestiegen. Entwicklungsminister Gerd Müller besucht einen Kindergarten in der Türkei.

Brüssel - Die Europäische Union sieht sich immer mehr Asylanträgen ausgesetzt. Insgesamt sind rund 44 Prozent mehr Formulare ausgefüllt worden als noch im Vorjahr. Das liegt besonders an den Kriegsgebieten.

In der Europäischen Union sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Asylanträge gestellt worden als im Vorjahr. 626.000 Menschen stellten 2014 ein solches Ersuchen, wie das EU-Statistikamt am Freitag mitteilte. Dies entspreche einem Anstieg von 44 Prozent. Die Zahl der Antragssteller aus dem Bürgerkriegsland Syrien erhöhte sich von 50.000 auf 122.800. Syrien war damit das Hauptherkunftsland, gefolgt von Afghanistan (41.300) und dem Kosovo (37.900).

Deutschland verzeichnete der Statistik zufolge die meisten Anträge: 202.700 Menschen suchten im bevölkerungsreichsten Land der EU im vergangenen Jahr Schutz, 60 Prozent mehr als 2013. Dahinter folgten Schweden, Italien, Frankreich und Ungarn. In insgesamt 360.000 Asylverfahren wurde in den EU-Ländern 63.000 Anträgen stattgegeben, am häufigsten betraf dies Flüchtlinge aus Syrien.

AFP

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