Zuschussrente: Von der Leyen rudert zurück

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Ursula von der Leyen.

Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat eingeräumt, dass die von ihr vorgeschlagene Zuschussrente nur einen kleinen Teil des Rentenproblems lösen kann.

Sie verstehe, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (DCU) diesen Teil auf zehn Prozent beziffere, sagte sie am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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Diese zehn Prozent seien aber „der erste, dringendste Schritt“, der die Gerechtigkeitsfrage für Geringverdiener löse und die Mütter besserstelle. Das müsse jetzt passieren. Die anderen 90 Prozent könnten danach „in einer größeren Dimension“ angegangen werden. „Das geht nicht innerhalb von Wochen, das sehe ich ein“, sagte von der Leyen.

Kanzlerin Angela Merkel ließ unterdessen durch ihren Sprecher Steffen Seibert klarstellen, dass sie vollstes Vertrauen in Bundesarbeitsministerin von der Leyen hat. Es sei richtig und wichtig, dass die Arbeits- und Sozialministerin beharrlich auf Zukunftsprobleme hinweise. Zu von der Leyens Forderung nach einer Richtungsentscheidung bis Ende Oktober sagte Seibert: „Wir klären im Herbst, wie die Bundesregierung vorgehen will.“ Es gehe um ein sehr umfassendes Problem mit Ängsten vor Altersarmut und Überforderung sowie Generationengerechtigkeit.

dpa

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