Fehlende Sprachkenntnisse meist der Grund

Zwei von drei Flüchtlingen beziehen Hartz IV - Beschäftigung wächst

Zwei von drei Flüchtlingen beziehen Hartz IV.
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Zwei von drei Flüchtlingen beziehen Hartz IV.

Zwei von drei Flüchtlingen beziehen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge Hartz IV.

Nürnberg - Darunter seien aber auch Kinder und Menschen, die zwar einen Job haben, aber ihr Einkommen mit Hilfe der Grundsicherung aufstocken müssen, wie eine BA-Sprecherin am Montag in Nürnberg erklärte. Die BA geht von 1,7 Millionen Menschen aus, die aus den acht Haupt-Asylherkunftsländern nach Deutschland gekommen sind. Zu den Ländern gehören Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia. 63 Prozent von ihnen seien im Hartz-IV-Bezug. Über die Zahlen hatte zuerst die Bild-Zeitung (Montag) berichtet.

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Für die Bundesagentur ist die Entwicklung nicht überraschend: Da die meisten Flüchtlinge wegen fehlender Sprachkenntnisse oder Qualifikationen nach dem Abschluss ihres Asylverfahrens nicht sofort eine Arbeit finden, beziehen sie zunächst Grundsicherung von den Jobcentern. Gleichzeitig hatte laut BA jeder Dritte (31,6 Prozent im September) einen regulären oder einen Mini-Job gefunden. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 23,4 Prozent. Es gehe gut voran mit der Integration in den Arbeitsmarkt, hatte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer am vergangenen Freitag gesagt.

Im November bekamen laut Bundesagentur für Arbeit 5,91 Millionen Menschen Hartz IV. Davon waren 4,0 Millionen erwerbsfähig.

dpa

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