Alte Katzen kommen besser mit einem Kratzbrett zurecht

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Das Schärfen der Krallen ist bei Katzen ein Naturtrieb. Foto: Jens Schierenbeck

Katzenkrallen wachsen ständig nach. Tiere, die nach draußen können, schlagen deshalb ihre Vorderpfoten in Bäume, um damit die Krallen zu kürzen. Für reine Haustieren gibt es Alternativen. Einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett. Letzteres ist gut für ältere Mietzen.

Berlin (dpa/tmn) - Alte Katzen bekommen oft Probleme mit Gelenken und Knochen. Damit sie nicht mehr so hoch springen und abbremsen müssen, sollten Halter einiges beachten, erläutert der Tierschutzverein Berlin. So kommen ältere Katzen oft besser mit einem Kratzbrett als mit einem Kratzbaum zurecht.

Auch bei der Katzentoilette sollten Besitzer schauen: Kommt das Tier überhaupt noch ohne Probleme hinein und hinaus? Trotzdem sollte die Katze in Bewegung bleiben - mit einem sanften Training. Dafür können Halter beispielsweise das Futter in der Wohnung verteilen. Auf wilde Spiele sollten sie aber besser verzichten, damit das Tier sich nicht verletzt.

Die Experten empfehlen außerdem, einmal im Jahr bei einer Blutuntersuchung Nieren- und Schilddrüsenwerte der alten Katze untersuchen zu lassen. Eine Katze gilt demzufolge ab etwa zehn Jahren als Senior.

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