Fische bekommen häufig zu viel Futter

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Wer seinen Fischen im Aquarium etwas Gutes tun will, sollte das Futter dosiert verteilen, um Überfütterung zu vermeiden.

Wann ein Fisch Hunger hat, ist für den Menschen oft schwer zu erkennen. Da den Flossentieren das Sättigungsgefühl fehlt, hören sie womöglich nicht rechtzeitig mit dem Futtern auf.

Overath - Fische haben kein Sättigungsgefühl und fressen einfach weiter. Das verleitet Halter oft dazu, zu viele Futterflocken ins Becken zu kippen. Ein Zeichen für eine Überfütterung ist, wenn nach einiger Zeit noch Futterreste im Wasser schwimmen.

Darauf weist die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren hin. Eine zu niedrige Dosierung merken Besitzer dagegen daran, dass die Tiere anfangen, an den Wasserpflanzen zu knabbern oder dass es beim Füttern zu heftigen Kämpfen kommt.

Ideal ist es, Aquarienfische täglich in Maßen zufüttern. Dabei kann es ruhig einen Fastentag pro Woche geben. Wer seine Tiere aufmerksam beobachtet, stellt schnell fest, dass sie sich darauf einstellen. Ein gutes Zeichen ist es, wenn sie schnell an der Futterstelle sind und sich direkt über das Fressen hermachen. Einen Futterwechsel sollten Halter besser erst dann ausprobieren, wenn sich schon eine gute Routine eingespielt hat.

dpa/tmn

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