Fische im Gartenteich brauchen im Herbst weniger Futter

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Goldfisch im Gartenteich: Wird es im Herbst kühler, sinkt die Körpertemperatur der Fische - und sie benötigen weniger Futter. Foto: Daniel Reinhardt

Overath (dpa/tmn) - Zu viel Futter im Gartenteich fördert Algenwachstum und Faulgase. Besonders im Herbst ist mit der Fütterung Zurückhaltung geboten. Das gilt aber nicht für alle Fischarten.

Wird es im Herbst kühler, sinkt auch die Körpertemperatur der Fische im Gartenteich. Sie ziehen sich nach und nach auf den Teichgrund zurück und sind weniger aktiv. Halter müssen die Tiere im Herbst deshalb weniger füttern. Das gelte unter anderem für Elritze, Goldfische, Moderlieschen und Bitterlinge, erklärt Ulli Gerlach von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH). Schwimmt zu viel Futter im Teich, fördert dies das Algenwachstum, und es bilden sich Faulgase.

Weiterhin gefüttert werden müssen dagegen Störe. Die Fische fressen die kalte Jahreszeit über durch und verhungern, wenn sie nicht versorgt werden. Wichtig dabei ist, dass Besitzer Futter kaufen, das auf den Teichgrund herabsinkt. Sogenanntes Schwimmfutter ist für Störe nicht geeignet. Mit der Form ihres Mauls können sie nur Futter vom Boden fressen.

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