Gruppen-Chats

Für Klassenchats sollte es feste Regeln geben

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Klassenchats sind praktisch, sie werden aber auch für Mobbing und ausgrenzendes Verhalten eingesetzt und werfen Datenschutzfragen auf. Foto: Sven Hoppe

Ob für Hausaufgaben-Fragen oder Verabredungen in der Freizeit - in vielen Schulklassen sind Chatgruppen üblich geworden. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Nutzung von Messenger-Apps sprechen und deren Funktionsweise kritisch hinterfragen.

Berlin (dpa/tmn) - In vielen Schulen werden Informationen mittlerweile über Klassenchats auf dem Handy weitergegeben. Oft ist Kindern aber gar nicht bewusst, welche Konsequenzen die Preisgabe von persönlichen Daten haben kann.

Darüber hinaus sollten Eltern wissen, auf welche Daten die verwendete App automatisch zugreift und darüber mit den Kindern sprechen, rät die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht".

Eltern können das Thema außerdem bei Gelegenheiten wie dem Elternabend mit dem Lehrer und anderen Eltern diskutieren: Welche Regeln sollen für den Klassenchat gelten? Welche App wird genutzt? Gibt es andere Wege der Kommunikation, so dass sich auch Kinder ohne Smartphone nicht ausgeschlossen fühlen müssen?

Problematisch ist beispielsweise, dass Chats einen virtuellen Raum für Mobbing und Ausgrenzung bieten. Außerdem werden häufig Gruppenfotos geteilt, ohne dass es eine Rücksprache mit den Fotografierten gab.

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