Burger richtig belegen

Erst Käse, dann Fleisch auf den Burger? So erwartet Sie eine Geschmacksexplosion

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Burger zu essen und sich dabei nicht die Finger schmutzig zu machen, gestaltet sich oftmals schwierig.

Burger lassen sich auf verschiedene Arten zubereiten bzw. essen. Doch wer geschmacklich noch mehr herausholen will, für den hat die Redaktion ein paar Tipps parat.

Ohne alles, mit viel Mayo oder doch lieber im gesunden Vollkornbrötchen: Es gibt so viele Vorlieben, seinen Burger zu essen, wie es Menschen gibt. Normalerweise spricht auch nichts dagegen - dennoch schleichen sich so kleine "Fehler" ein, die den Geschmack des Burgers (zum Negativen) verändern können. Wer also das Gefühl hat, er hat hier noch ein wenig Optimierungsbedarf, der sollte folgende sieben Tipps in Zukunft beherzigen.

1. Sie halten den Burger nicht richtig

Zugegeben, je nach Größe des Burgers, gestaltet es sich schwierig, ihn zu essen, ohne dass am Ende die Hälfte auf der Hose landet. Um dies zu verhindern, haben hierfür Fastfood-Experten einen kleinen Trick parat: Drehen Sie ihn auf den Kopf. Simon Dukes, Gründer des Blogs "Burger Lad" (auf Deutsch etwa: "der Burger-Typ") erklärt gegenüber dem Food-Portal mashed.com wieso: "Das obere Brötchen ist üblicherweise dicker und damit auch stabiler als das Untere. Um den Burger also besser essen zu können, empfiehlt es sich, ihn auf den Kopf zu stellen. Die obere Hälfte wird dann das Gewicht von allem Anderen halten. Somit ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass alles auseinanderfällt. Ein wahrer Burger-Kenner sollte sie immer auf dem Kopf stehend essen". So soll diese Taktik dafür sorgen, dass das dickere Brötchen den Fleischsaft, Soßen & Co. besser absorbiert und zudem werde verhindert, dass das untere, dünnere Brötchen schneller labbrig wird.

2. Ihre Finger umschließen den Burger nicht richtig

Wer also den Burger ab sofort auf den Kopf stellt, sollte dabei allerdings nicht vergessen, dass es auch wichtig ist, seine Finger richtig zu platzieren. Tatsächlich haben japanische Forscher vier Monate lang untersucht, wie man einen großen Burger richtig in die Hand nimmt. Am Ende stellten sie fest, dass die übliche Methode, den Burger mit den Händen von beiden Seiten zu umschließen, falsch sei. Dadurch werde ein ungleichmäßiger Druck auf die Frikadelle im Burger ausgeübt und der Belag wie Tomaten, Salat & Co. nach außen gequetscht. Stattdessen raten die Forscher dazu, den Burger so zu halten, dass die Daumen und kleinen Finger der beiden Hände das untere Brötchen tragen, während die anderen drei Finger das obere Brötchen festhalten. So stellen Sie sicher, dass der gesamte Burger mitsamt "Inhalt" mit jedem Bissen intakt bleibt.

3. Sie drücken den Burger zusammen

Megadicke Frikadellen, Unmengen an Tomaten und Gurken und große, fluffige Brötchen: Was sich für viele nach dem Traum-Burger anhört, wird spätestens beim Verzehr zum Alb-Traum. Um ihn besser in die Hand nehmen zu können, drücken ihn dann manche etwas zusammen. Ein fataler Fehler, wenn es nach Josh Capon, dem Mitbegründer des prämierten New Yorker Burger-Restaurants "Burger & Barrel" geht. "Drücken Sie es (Anm. d. Red.: den Burger) nicht zusammen. Ich tue es bei der Frikadelle, wenn ich sie brate, ja auch nicht", warnt er. "Lassen Sie den leckeren Fleischsaft in der Frikadelle, wo er hingehört", bittet Capon. Schließlich sollen die Säfte nicht ins Brötchen laufen. Eine unschöne Sauerei ist dann schließlich vorprogrammiert.

4. Sie toasten das Brötchen nicht

Für viele gibt es nichts Schlimmeres, als wenn das Brötchen so suppt, dass die Finger schon voller Soße sind, bevor man überhaupt den ersten Bissen genommen hat. Wer darauf keine Lust mehr hat, der sollte ab sofort darauf achten, dass er die Hamburger-Brötchen vorher richtig durchbräunt. Schließlich könne man so gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen - einerseits werden diese nicht mehr labbrig und andererseits verbessert man so auch gleich die Textur und den Geschmack des Burgers.

Schließlich wird das Brot durch das Toasten etwas härter, was verhindert, dass der Saft vom Fleisch und dem Belag zu schnell aufgenommen werden. Zudem gibt es dem Burger eine knusprige Konsistenz, was geschmacklich ein optimales Gleichgewicht zu den weicheren Zutaten darstellt. Wer zudem die Brötchen vorher noch mit ein wenig Butter beschmiert, bevor er sie auf den Grill haut, schickt sich selbst ins Burger-Nirvana.

5. Sie schmieren zu viel Soße drauf

Tomaten, Salat, Zwiebeln, Gurke und Fleisch: Das sind oftmals die Belag-Klassiker, die auf einen richtig guten Hamburger gehören. Hier kann man oftmals nichts falsch machen - ganz anders sieht es allerdings bei den Soßen aus. Manche kippen literweise Ketchup oder Mayo auf ihren Burger und am Ende schmecken Sie gar nicht mehr heraus, was sich auf ihrem Burger sonst noch befindet.

Um dies zu verhindern, ist es daher ratsam, sparsam mit Soße umzugehen und nicht mehr als ein bis zwei miteinander zu kombinieren. Am besten bestreichen Sie die Innenseiten der Brötchen dünn mit der Tunke. So stellen Sie sicher, dass der weitere Belag nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und dessen Geschmack erhalten bleibt.

Auch interessant: Ex-Mitarbeiter warnt Kunden: Finger weg von diesem McDonald's-Burger!

6. Sie legen den Käse an die falsche Stelle

Manche legen den Käse zwischen die Frikadelle und das untere Brötchen, weil Sie Angst haben, dass letzteres suppen könnte. Andere wiederum platzieren den Käse über dem Fleisch, damit die restlichen Zutaten nicht wegrutschen. Erstere machen laut Dan Pashman, Gastgeber des Ess-Podcasts "The Sporkful" (auf Deutsch etwa: "einen Göffel (Anm. d. Red.: ein Essbesteck aus Gabel und Löffel) voll"), alles richtig.

Schließlich helfe der Käse, wenn er zwischen Frikadelle und unterem Brötchen platziert werde, "eine Schutzschicht zu kreieren, damit nicht so viel Saft in das untere Brötchen fließt", so Pashman. Wer allerdings sicher gehen möchte, dass die restlichen Zutaten an ihrem Platz bleiben, der sollte die zweite Methode wählen und den Käse oben platzieren.

Besonderes Schmankerl: Wenn das getoastete Brötchen noch heiß ist, schmilzt der darunter liegende Käse und hält durch seine leimartige Konsistenz noch besser alles zusammen. Doch Vorsicht: Fügen Sie noch Speckstreifen hinzu, empfiehlt es sich, diese zwischen der Frikadelle und dem Käse zu legen. Dadurch fliegen die Streifen nicht weg und der Fleisch-Geschmack wird noch intensiviert. Jackpot!

7. Sie belegen den Burger nicht richtig

Haben Sie sich jemals Gedanken gemacht, wie Sie den Belag aufs Brötchen legen? Dann sollten Sie das besser in Zukunft tun - dem besseren Geschmack wegen! So geht's richtig: Erst kommt die obere Brötchenhälfte, dann ein wenig Ketchup und/oder Senf, (Gewürz-)Gurken, Frikadelle, Käse, Tomaten, Salat, Zwiebeln, Mayo und die zweite Brötchenhälfte.

Die Reihenfolge ist besonders wichtig, was die Tomaten und den Salat betreffen. Der Schmelzkäse hält die rutschigen Tomatenscheiben da, wo sie hingehören. Und der Salat sollte nicht zu nah ans warme Fleisch, weil er sonst zu schnell labbrig wird. Wenn aber alle Zutaten an ihrem angestammten Platz sind, werden Sie schon beim ersten Bissen merken, dass Sie den Burger auf die "richtige" Weise essen.

Lesen Sie auch: Bei Ihrem nächsten McDonald's-Besuch sollten Sie diesen Pommes-Trick kennen.

jp

Enttäuschung bei McDonald's: Mitarbeiter erklären, warum sie nie Nuggets oder McRib essen

Der Big Mac gehört nicht zu den Produkten, die bei McDonald&#39s-Mitarbeitern durchfallen.
Der Big Mac gehört nicht zu den Produkten, die bei McDonald's-Mitarbeitern durchfallen. © picture alliance / Christoph Schmidt
Ein Mitarbeiter erklärt auf Reddit im Detail, warum er keinen Kaffee von McDonald&#39s trinken würde. Die Maschine sei sehr schwer zu reinigen und werde deshalb häufig vernachlässigt - mit unappetitlichen Folgen.
Ein Mitarbeiter erklärt auf Reddit im Detail, warum er keinen Kaffee von McDonald's trinken würde. Die Maschine sei sehr schwer zu reinigen und werde deshalb häufig vernachlässigt - mit unappetitlichen Folgen. © picture alliance / Sebastian Kah
Chicken McNuggets sind nicht aus dem mysteriösen Fleisch, das ihnen in Gerüchten angedichtet wird. Laut ehemaligen Mitarbeitern, die sich auf Reddit gemeldet haben, werden sie allerdings häufig viel zu lange warmgehalten. Fragen Sie also nach frischen Nuggets.
Chicken McNuggets sind nicht aus dem mysteriösen Fleisch, das ihnen in Gerüchten angedichtet wird. Laut ehemaligen Mitarbeitern, die sich auf Reddit gemeldet haben, werden sie allerdings häufig viel zu lange warmgehalten. Fragen Sie also nach frischen Nuggets. © WikimediaImages/Pixabay
Salat klingt erstmal gesund, aber "der Kaloriengehalt in diesen Produkten ist astronomisch hoch", erklärt ein Mitarbeiter. Das Dressing treibt die Zahlen in Höhen, die mit einem Big Mac mithalten können.
Salat klingt erstmal gesund, aber "der Kaloriengehalt in diesen Produkten ist astronomisch hoch", erklärt ein Mitarbeiter. Das Dressing treibt die Zahlen in die Höhen, die mit einem Big Mac (540 Kalorien) mithalten können. © obs/McDonald's Deutschland Inc.
Auch der "Grilled Chicken Burger", den der Fastfood-Riese in Deutschland derzeit nicht mehr im Programm hat, gilt vielen als gesündere Option. Leider werde das Produkt so selten geordert, dass es häufig ewig warmgehalten werde, warnen Mitarbeiter auf Reddit.
Auch der "Grilled Chicken Burger", den der Fastfood-Riese in Deutschland derzeit nicht mehr im Programm hat, gilt vielen als gesündere Option. Leider werde das Produkt so selten geordert, dass es häufig ewig warmgehalten werde, warnen Mitarbeiter auf Reddit. © WikimediaImages/Pixabay
Auch das Frühstücksangebot ist nicht gerade ein Leichtgewicht in Sachen Kalorien. Der "McMuffin Bacon & Egg" bringt es auf 337 Kalorien. Kein Wunder: "Die Menge an Butter, die — zumindest in meiner Filiale — auf den Grill gegeben wird, muss den Kalorien- und Fettgehalt wie verrückt in die Höhe treiben," verrät ein Mitarbeiter.
Auch das Frühstücksangebot ist nicht gerade ein Leichtgewicht in Sachen Kalorien. Der "McMuffin Bacon & Egg" bringt es auf 337 Kalorien. Kein Wunder: "Die Menge an Butter, die — zumindest in meiner Filiale — auf den Grill gegeben wird, muss den Kalorien- und Fettgehalt wie verrückt in die Höhe treiben," verrät ein Mitarbeiter. © WikimediaImages/Pixabay
Der "McRib" gehört zu den "Burgerlegenden" beim Fastfood-Riesen, aber bei McDonald's-Mitarbeitern kann er nicht punkten: "Das Aussehen bevor wir die Sauce hinzugeben, ist absolut ekelhaft", verrät ein ehemaliger Mitarbeiter auf "Reddit". "Es sieht überhaupt nicht wie Fleisch, sondern eher wie Schorf aus."
Der "McRib" gehört zu den "Burgerlegenden" beim Fastfood-Riesen, aber bei McDonald's-Mitarbeitern kann er nicht punkten: "Das Aussehen bevor wir die Sauce hinzugeben, ist absolut ekelhaft", verrät ein ehemaliger Mitarbeiter auf "Reddit". "Es sieht überhaupt nicht wie Fleisch, sondern eher wie Schorf aus." Lecker! © WikimediaImages/Pixabay
Und auch ein anderer Klassiker kommt nicht so gut weg: der Filet-o-Fish (ehemals Fisch Mäc). Ein früherer Mitarbeiter der Fastfood-Kette erklärte im Gespräch mit BusinessInsider, dass der Fisch-Burger eher bei der älteren Generation beliebt ist: "Ich schätze, es ist einfacher für sie, dieses Sandwich zu kauen." Unter den Mitarbeitern falle der Geschmack aber durch. 
Und auch ein anderer Klassiker kommt nicht so gut weg: der Filet-o-Fish (ehemals Fisch Mäc). Ein früherer Mitarbeiter der Fastfood-Kette erklärte im Gespräch mit BusinessInsider, dass der Fisch-Burger eher bei der älteren Generation beliebt ist: "Ich schätze, es ist einfacher für sie, dieses Sandwich zu kauen." Unter den Mitarbeitern falle der Geschmack aber durch.  © WikimediaImages/Pixabay

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