Haltbarkeit

Deshalb sollten Sie eine Flasche Wein immer sofort austrinken

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Wenn die Flasche Wein erstmal offen ist, sollten Sie sie schnell leeren.

Gerade, wenn man der einzige Weintrinker im Haushalt ist, wird die Flasche Wein, die man geöffnet hat, selten am gleich Abend noch leer. Das sollte sie aber...

Sie trinken nur ab und zu ein Gläschen Wein zum Essen und lassen die Flasche dann ein paar Tage stehen? Dann haben Sie wahrscheinlich schon bemerkt, dass der Wein bereits nach einer Nacht nicht mehr so gut schmeckt. Das ist besonders ärgerlich, wenn der Tropfen ein paar Euro mehr gekostet hat.

Warum schmeckt offener Wein so schnell schlecht?

An der Geschmacksveränderung beim offenen Wein ist der Sauerstoff schuld. Wie jetzt? Verbessert sich der Geschmack denn nicht, wenn man ihn "atmen" lässt? Ja, aber bereits nach sechs Stunden kehrt sich dieser Effekt um und dann beeinträchtigt der Sauerstoff den Geschmack negativ. Der Wein oxidiert und die Phenole, die den Geschmack ausmachen, verändern sich und schmecken schlecht.

Kann offener Wein schlecht werden?

Ja, offener Wein kann schlecht werden, aber es gibt keinen pauschalen Zeitraum, nach dem man den guten Tropfen in den Ausguss schütten muss. Auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Enthält der Wein viel Säure, ist er länger haltbar, da die Säure das Bakterienwachstum hemmt. Auch ein hoher Zuckergehalt macht den Wein haltbarer, weil er nicht so schnell vergären kann. Und zu guter Letzt macht der Alkoholgehalt den Unterschied. Je höher der Alkoholgehalt desto länger die Haltbarkeit.

Video: Wein-Mythen

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So lagern Sie offenen Wein richtig

Der Schlüssel zu einer längeren Haltbarkeit liegt nicht nur in den Inhaltsstoffen des Weins, sondern auch in der Lagerung nach dem Öffnen. Sorgen Sie dafür, dass möglichst wenig Sauerstoff an den Wein gelangen kann. Kaufen Sie sich einen speziellen Flaschenverschluss, wenn die Weinflasche keinen Schraubverschluss hat. Von Vakuumpumpen, die den Sauerstoff aus der offenen Flasche ziehen, raten Wein-Experten ab. Der Geschmack soll dabei leiden und genau das, wollen Sie ja vermeiden.

Je mehr Wein noch übrig ist, desto weniger Sauerstoff ist in der Flasche und umso länger hält der Wein. Wenn Sie die Flasche zusätzlich bei vier bis sieben Grad Celsius lagern, verlängern Sie ebenfalls die Haltbarkeit. Also muss auch offener Rotwein in den Kühlschrank.

Füllen Sie offenen Wein um

Eine einfache und schnelle Methode, um den Wein bei der Lagerung von Sauerstoff fernzuhalten, ist diese: Füllen Sie den restlichen Wein einfach mit Hilfe eines Trichters in eine passende, saubere Flasche um. Wenn die kleinere Flasche dabei voll wird, kann sich der Wein mehrere Tage halten. Und er nimmt auch weniger Platz im Kühlschrank weg...

Darum haben alle Weinflaschen eine Wölbung am Boden

So lange hält offener Wein

Bei der Haltbarkeit unterscheiden sich Rotweine und Weißweine erheblich. Ein Rotwein verliert in der Regel schon nach ein bis zwei Tagen sein charakteristisches Aroma. Sehr säurehaltige junge Weine halten aus dem oben genannten Grund etwas länger durch.

Weißweine sind unkomplizierter. Wenn man einen Weißwein wieder luftdicht verschließt, hält er sich noch mehrere Tage mit gutem Geschmack. Dabei gilt: Je hochwertiger der Wein, desto länger hält er sich.

Wie schnell sollte man einen offenen Wein austrinken?

Die einzige Methode, die den vollen Weingenuss garantiert, erklärt Weinpädagoge Collin Lilly gegenüber dem Portal popsugar.com. Wenn Sie eine Flasche Wein öffnen, sollten Sie sie innerhalb von vier bis sechs Stunden komplett genießen: "Ich denke, wenn Sie sich eine Flasche Wein gönnen, dann machen Sie eine persönliche Investition und Sie müssen die ganze Flasche Wein noch am selben Abend austrinken." Na dann, Prost.

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So richten Sie sich die perfekte Hausbar ein

Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro.
Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro. © pixabay
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen.
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen. © pixabay
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen.
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen. © pixabay
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro.
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro. © pixabay
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro.
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro. © pixabay
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack.
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack. © pixabay

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