Alltagsfrage

Nabelschnur? Das ist der Faden im Ei wirklich und deshalb ist er für Sie wichtig

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Unbekannter Glibber im Ei wird meist aussortiert.

Vergeht Ihnen auch regelmäßig der Appetit, weil Sie aus einem gekochten Ei diesen glibberigen "Faden" herausziehen? Was es damit tatsächlich auf sich hat, ist sehr spannend.

Wenn man ein Ei aufschlägt, sieht man sie oft, diese weiße Schur. Sie ist auch nach dem Kochen oder Braten des Eies noch überraschend fest und stabil. Handelt es sich dabei wirklich um die Nabelschnur des Kükens?

"Nabelschnur" ist eigentlich eine Sicherheitsleine

Die sogenannte Hagelschnur ist eine Art Sicherheitsleine für das kleine Huhn oder Hähnchen. An beiden Enden des Eies ist sie mit der inneren Schalenhaut verbunden und nicht etwa mit den Bauchnabel des Kükens.

Die Hagelschnur hat einen ganz anderen - aber genauso wichtigen - Zweck als eine Nabelschnur: Sie sorgt dafür, dass der Dotter immer in der Mitte des unteren, bauchigen Teils des Eies verbleibt. So wird das kleine Küken im Ei vor Erschütterungen geschützt und kann nicht an die innere Schale stoßen. Außerdem hat es so in alle Richtungen genügend Platz, um sich zu entwickeln.

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Deshalb ist die Hagelschnur auch für Sie wichtig

Wenn Sie die Hagelschnur im Ei gut sehen können, dann haben Sie ein frisches Ei erwischt. Je älter das Ei ist, desto mehr löst sich der Faden auf. Sie sollten also froh über jeden "Faden" sein, den Sie sehen.

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Kann man die Hagelschnur mitessen?

Auch wenn viele sie ein wenig angeekelt entfernen: Die Hagelschnur können Sie problemlos essen, wie das Eigelb oder das Eiweiß auch. Beim Kauen werden Sie keinen Unterschied bemerken, denn sie unterscheidet sich von der Konsistenz her nicht.

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ante

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Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
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Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture alliance/dpa
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Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
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Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
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Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
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Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
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Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
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Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
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Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

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