Populäre Irrtümer

Fallen Sie nicht auf diese 10  Ernährungsmythen rein

Tatsache ist: Schokolade enthält Tryptophan, einen Baustein des Glückshormons Serotonin. Die Konzentration ist allerdings so gering, dass man schon eine ganze Wagenladung essen müsste, um einen Effekt zu spüren. Das Schoko-High basiert tatsächlich auf den Inhaltsstoffen Zucker und Fett.
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Tatsache ist: Schokolade enthält Tryptophan, einen Baustein des Glückshormons Serotonin. Die Konzentration ist allerdings so gering, dass man schon eine ganze Wagenladung essen müsste, um einen Effekt zu spüren. Das Schoko-High basiert tatsächlich auf den Inhaltsstoffen Zucker und Fett.
Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund? Wahrscheinlich nicht. Resveratrol heißt die Substanz im Rotwein, die das Herzinfarktrisiko senken soll. In Tierversuchen klappte das tatsächlich – beim Menschen konnte der Effekt aber bisher nicht nachgewiesen werden. Studien, die eine herzschützende Wirkung von moderatem Rotweinkonsum belegen sollen, weisen methodische Fehler auf.
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Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund? Wahrscheinlich nicht. Resveratrol heißt die Substanz im Rotwein, die das Herzinfarktrisiko senken soll. In Tierversuchen klappte das tatsächlich – beim Menschen konnte der Effekt aber bisher nicht nachgewiesen werden. Studien, die eine herzschützende Wirkung von moderatem Rotweinkonsum belegen sollen, weisen methodische Fehler auf.
Kaffee dehydriert - dieses Gerücht hält sich besonders hartnäckig. Doch Studien haben laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gezeigt, dass Koffein zwar einen harntreibenden Effekt hat, der Einfluss auf den Wasserhaushalt aber verschwindend gering ist. Kaffee kann bedenkenlos in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden.
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Kaffee dehydriert - dieses Gerücht hält sich besonders hartnäckig. Doch Studien haben laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gezeigt, dass Koffein zwar einen harntreibenden Effekt hat, der Einfluss auf den Wasserhaushalt aber verschwindend gering ist. Kaffee kann bedenkenlos in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden.
Zucker macht Kinder zappelig, zu viel davon soll sogar Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig – ist aber laut einer Vielzahl seriöser Studien Unfug. Ungesund bleibt Zucker natürlich trotzdem.
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Zucker macht Kinder zappelig, zu viel davon soll sogar Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig – ist aber laut einer Vielzahl seriöser Studien Unfug. Ungesund bleibt Zucker natürlich trotzdem.
Eigelb enthält 190 mg Cholesterin pro Ei. Wer zwei Eier ist, überschreitet den Tagesbedarf von 300 mg – mehr ist also ungesund. Könnte man meinen. Tatsächlich wandelt der Körper überflüssiges Cholesterin um und scheidet es aus.
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Eigelb enthält 190 mg Cholesterin pro Ei. Wer zwei Eier ist, überschreitet den Tagesbedarf von 300 mg – mehr ist also ungesund. Könnte man meinen. Tatsächlich wandelt der Körper überflüssiges Cholesterin um und scheidet es aus.
Spinat enthält viel Eisen? Dieser Irrglaube beruht wohl auf einem falsch gesetzten Komma in einer rund 100 Jahre alten Nährwert-Tabelle. Frischer Spinat enthält etwa 3 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Das ist immer noch mehr als in vielen anderen Gemüsesorten – aber deutlich weniger als etwa in Schweineleber oder Blutwurst.
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Spinat enthält viel Eisen? Dieser Irrglaube beruht wohl auf einem falsch gesetzten Komma in einer rund 100 Jahre alten Nährwert-Tabelle. Frischer Spinat enthält etwa 3 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Das ist immer noch mehr als in vielen anderen Gemüsesorten – aber deutlich weniger als etwa in Schweineleber oder Blutwurst.
Der Ratschlag, Pilze nicht aufzuwärmen, kommt aus Zeiten, in denen Kühlschränke noch nicht verbreitet waren. Werden gekochte Reste im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag gründlich erhitzt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Das gleiche gilt für Spinat. Nur für Babys und Kleinkinder sollte man Spinat nicht aufwärmen. Das Gemüse ist reich an Nitrat, das beim Erhitzen zu Nitrit wird – und das behindert den Sauerstofftransport im Blut.
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Der Ratschlag, Pilze nicht aufzuwärmen, kommt aus Zeiten, in denen Kühlschränke noch nicht verbreitet waren. Werden gekochte Reste im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag gründlich erhitzt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Das gleiche gilt für Spinat. Nur für Babys und Kleinkinder sollte man Spinat nicht aufwärmen. Das Gemüse ist reich an Nitrat, das beim Erhitzen zu Nitrit wird – und das behindert den Sauerstofftransport im Blut.
Zitronen enthalten viel Vitamin C - rund 53 Milligramm Ascorbinsäure pro 100 Gramm. Doch andere Obst- und Gemüsesorten weisen einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt auf: etwa Brokkoli mit 115 Milligramm oder Kiwis mit 71 Milligramm pro 100 Gramm.
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Zitronen enthalten viel Vitamin C - rund 53 Milligramm Ascorbinsäure pro 100 Gramm. Doch andere Obst- und Gemüsesorten weisen einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt auf: etwa Brokkoli mit 115 oder Kiwis mit 71 Milligramm pro 100 Gramm.

Kaffee dehydriert und ein Glas Rotwein hält das Herz gesund - für viele sind das ausgemachte Tatsachen. Die Wahrheit jedoch sieht anders aus.

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