Rezept

So trocknen Sie Tomaten ganz einfach selbst - für Salate, Soßen und Co

Tomaten lassen sich herrlich würzig trocknen.
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Tomaten lassen sich herrlich würzig trocknen.

Getrocknete Tomaten verleihen Gerichten einen würzigen Pfiff. Sie können sie kaufen, aber auch einfach selbst trocknen. Wir verraten Ihnen, wie es funktioniert.

Sie sind eine beliebte Zutat in vielen mediterranen Gerichten und Salaten und verleihen ihnen die perfekte Würze: getrocknete Tomaten. Man kann sie trocken oder in Öl kaufen, aber auch ganz leicht selbst machen. Dafür brauchen Sie nicht viele Zutaten und nur etwas Zeit.

Tomaten trocknen in der Sonne

Am ursprünglichsten und umweltschonendsten ist es sicherlich, Tomaten in der Sonne zu trocknen. Das funktioniert logischerweise nur im Sommer, wenn die Sonne viele Tage anhaltend scheint und die meiste Kraft hat. Dennoch braucht diese Methode viel Zeit.

Sie brauchen:

  • 1 kg Tomaten, am besten die Sorte San Marzano
  • ein Gitter

Vierteln Sie die Tomaten, würzen Sie sie (analog zur Zubereitung im Backofen weiter unten) und platzieren Sie sie mit der Schnittfläche nach unten auf einem Gitter. Dieses sollte nicht plan auf dem Untergrund aufliegen, damit die Luft ausreichend zirkulieren kann. Decken Sie die Tomaten mit einem Netz oder ähnlichem ab, damit sich keine Tiere daran bedienen – und dann ab damit in die pralle Sonne. Der Trocknungsvorgang dauert etwa drei bis vier Tage. Danach können Sie die Tomaten einlegen.

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Tomaten trocknen im Backofen

Schneller, aber dafür mit mehr Stromverbrauch, trocknen Sie Tomaten im Backofen. 

Sie brauchen:

  • 1 Kilo reife Tomaten, am besten die Sorte San Marzano
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • grobes Meersalz
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Olivenöl

So trocknen Sie die Tomaten:

  1. Heizen Sie den Backofen auf 90 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. 
  2. Starten Sie mit reifen, roten Tomaten, die keine unreifen oder überreifen Stellen haben.
  3. Waschen Sie die Tomaten und vierteln Sie sie. Kleine Tomaten können Sie auch nur halbieren. Entfernen Sie dabei jeweils den Strunk und die Kerne.
  4. Legen Sie die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech, das Sie vorher mit Backpapier ausgelegt haben.
  5. Hacken Sie die Kräuter sorgfältig klein und streuen Sie sie über die ausgelegten Tomaten.
  6. Träufeln Sie nun noch Öl über die Tomaten und salzen Sie sie.
  7. Die Tomaten trocknen danach etwa fünf bis sechs Stunden im Backofen. Halten Sie die Ofentür dabei einen Spalt geöffnet, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Das geht am besten mit einem Kochlöffel. Wenden Sie die Tomaten zwischendurch.
  8. Sobald auf Fingerdruck kein Wasser mehr aus den Tomaten tritt und sie dennoch noch elastisch sind, sind sie fertig.

Getrocknete Tomaten einlegen

Nachdem die Tomaten getrocknet und abgekühlt sind, müssen Sie sie noch haltbar machen. Teilen Sie sie dazu auf Schraub- oder Weckgläser auf. Geben Sie gehackten Knoblauch dazu, die Menge wird dabei von Ihrem Geschmack bestimmt. Füllen Sie die Gläser dann noch mit Öl auf und verschließen Sie sie sorgfältig und luftdicht. Nun sind die Tomaten etwa ein halbes Jahr haltbar, wenn Sie diese dunkel und kühl lagern.

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Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben.
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Pixabay
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet.
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © Pixabay
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser.
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Pixabay
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf.
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf. © Pixabay
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren.
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © Pixabay
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren.
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Pixabay
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank.
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © Pixabay
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden.
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Pixabay
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © Pixabay
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt die Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Die Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt die Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Die Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein. © Pixabay
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn.
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © Pixabay
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf. © Pixabay
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein.
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. © Pixabay
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar.
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Pixabay
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen. © Pixabay

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