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Bitcoin-Absturz! Aufregung dreht sich diesmal nicht um Elon Musk

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Von: Anne Hund

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Die nach Marktanteil wichtigste Digitalwährung Bitcoin sackte auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweilig um etwa 25 Prozent ab. Es ist das niedrigste Niveau seit Ende Januar.

Wer auf den Bitcoin* gesetzt hat, braucht derzeit besonders starke Nerven. Die Furcht vor einer stärkeren Regulierung hat den Markt für Kryptowährungen einbrechen lassen. Nach einer Mitteilung der chinesischen Notenbank, wonach Digitalwährungen nicht für Zahlungszwecke verwendet werden dürfen, gaben viele Digitalwerte am Mittwoch nach. Das berichtet die Deutsche Presse Agentur (dpa) am Mittwochabend. Die Kursverluste bewegten sich demnach bei den wichtigsten Währungen deutlich im zweistelligen Prozentbereich. Selbst für den schwankungsanfälligen Kryptomarkt seien das außergewöhnlich hohe Verluste.

Digitalwährung Bitcoin sackt auf 30.000 Dollar ab

Die nach Marktanteil wichtigste Digitalwährung Bitcoin sackte demnach auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweilig um etwa 25 Prozent auf 30.066 US-Dollar ab. Es sei das niedrigste Niveau seit Ende Januar. Das Rekordhoch wurde Mitte April mit knapp 65.000 Dollar erreicht. Die zweitgrößte Digitalwährung Ether geriet dem Bericht zufolge noch stärker unter Druck. Sie fiel am Nachmittag um bis zu 40 Prozent bis auf knapp 2.000 Dollar. Am späten Nachmittag konnten die Währungen einen Teil ihrer Verluste wieder wettmachen. Für beide gab es aber weiter ein Minus im zweistelligen Prozentbereich.

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Mitteilung der chinesischen Notenbank trifft auf angeschlagenen Markt

Bitcoin
Die Furcht vor einer stärkeren Regulierung hat den Markt für Kryptowährungen einbrechen lassen. © Nicolas Armer

Die chinesische Notenbank stellte dem Bericht zufolge klar, dass Kryptowährungen nicht verwendet werden sollten, da es sich nicht um echte Währungen handele. Auch sei es Finanz- und Zahlungsdienstleistern nicht gestattet, Produkte oder Dienstleistungen in Digitalwährungen auszuzeichnen. Schon länger sei China für seine kritische Haltung gegenüber Kryptoanlagen bekannt. Das Land arbeite deshalb selbst an einer digitalen Variante seiner Landeswährung Yuan und führt schon erste Feldversuche durch. 

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Tesla-Chef und Krypto-Befürworter Elon Musk sorgte für Verunsicherung

Die Mitteilung der chinesischen Notenbank trifft auf einen angeschlagenen Markt. So hatte nicht zuletzt Krypto-Befürworter und Tesla-Chef Elon Musk für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Er hatte den im Februar eingeschlagenen Kurs des Elektroautobauers Tesla, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, korrigiert. Als Grund nannte Elon Musk eine schlechte Umweltbilanz. Da der hohe Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks schon lange bekannt ist, sorgte die Kurskorrektur unter Fachleuten für Verwunderung, wie dpa ebenfalls schilderte. (ahu)* Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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