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Inflation belastet Paare stärker als Singles – laut neuer Studie auch Familien mit Kindern besonders betroffen

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Ein sprunghafter Anstieg der Verbraucherpreise hat die Budgets der Menschen in Deutschland im vergangenen Jahr belastet. © Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

Die gestiegenen Preise machen vielen Verbrauchern zu schaffen. Eine neue Studie zeigt, wie sich die Inflationsbelastung mit Blick auf acht verschiedene Haushaltstypen verteilt.

Haushalte* in Deutschland sind je nach Einkommen und Anzahl der Haushaltsmitglieder unterschiedlich stark von der Inflation betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 21. Januar veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Demnach stiegen die Preise im Dezember für Familien mit Kindern und mittlerem Einkommen sowie für kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen um 5,5 Prozent. Der Durchschnittswert über alle Haushaltstypen lag bei 5,3 Prozent. „Familien mit Kindern und mittlerem Einkommen sowie kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen tragen aktuell die höchste Inflationsbelastung“, heißt es entsprechend in der Mitteilung.

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Studie: Haushalte unterschiedlich stark von Inflation betroffen

Dagegen hätten Alleinstehende mit niedrigem Einkommen die im Vergleich geringste haushaltsspezifische Teuerungsrate mit 4,4 Prozent aufgewiesen, so das IMK. „Auch für Singles mit hohen und mittleren Einkommen lagen die Raten mit 4,7 beziehungsweise 5,0 Prozent im Dezember etwas unter der allgemeinen Preissteigerung.“ Bei Familienhaushalten mit zwei Kindern und niedrigem Einkommen waren es 5,3 Prozent, bei Familien mit höherem Einkommen 5,4 Prozent. Das IMK will die Teuerungsraten für acht repräsentative Haushaltstypen künftig monatlich ermitteln und in einem sogenannten Inflationsmonitor veröffentlichen.

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Wie entwickeln sich die Verbraucherpreise 2022?

„Wir rechnen damit, dass sich die Inflation im laufenden Jahr wieder spürbar abschwächt“, sagte Silke Tober vom IMK laut der Mitteilung. Trotzdem belaste die Teuerung die Haushalte in Deutschland. Grundsätzlich hätten Haushalte mit niedrigem Einkommen ein besonderes Problem, weil sie vor allem unverzichtbare Alltagsgüter kauften und kaum Spielräume durch Rückgriff auf Erspartes hätten. (dpa/ahu)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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