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Nordseeinsel ohne Kleingeld? Was Urlauber beim Bezahlen beachten müssen

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Von: Anne Hund

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In einem Geldbeutel befinden sich Münzen.
Wangerooge wird seit mehr als einem Jahr nicht mehr mit kleinem Münzgeld beliefert – aber verschwunden sind die Münzen nicht. © Jens Kalaene/dpa/picture alliance

Eine der Nordseeinseln wird seit mehr als einem Jahr nicht mehr mit den kupfernen Euro-Cent-Münzen beliefert. Wie funktioniert es dort mit dem Bezahlen?

Die Nordseeinsel Wangerooge wird seit gut einem Jahr nicht mehr mit kleinem Münzgeld beliefert. Trotzdem sind die Ein-, Zwei- oder Fünf-Cent-Stücke dort nicht vollständig verschwunden, wie in einem aktuellen Bericht auf abendblatt.de (Stand: 9. Januar 2021) zu lesen ist. Demnach kursiert auf der Insel immer noch einiges an Kleingeld. Händler holen zum Beispiel aufwändig Nachschub an Münzen vom Festland oder helfen sich gegenseitig mit Münzgeld aus.

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Nordseeinsel Wangerooge – Insel ohne Kleingeld?

Auch Urlauber auf der Insel, die das nicht mitbekommen haben, könnten sich wundern. Hotels, Restaurants, Boutiquen: Die meisten Unternehmen auf Wangerooge würden ohnehin nur mit Euro rechnen, nicht mit Cent, wie es in dem Bericht zwar auch heißt. Viele zahlen zudem mittlerweile mit Karte. Doch in Supermärkten, in der Bäckerei, der Apotheke oder im Buchladen spiele das Wechselgeld eine Rolle. Die Beträge werden gegebenenfalls auf- oder abgerundet. Manche Kunden bringen in den Geschäften jedoch auch kleines Münzgeld zum Bezahlen mit.

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Seit die Bank auf dem Festland die Lieferung mit Ein-Cent-, Zwei-Cent- und Fünf-Cent-Münzen im November 2019 eingestellt habe, würden Händler die Münzen untereinander auch tauschen oder Spardosen von Kunden entgegennehmen, berichtete nach der Umstellung damals etwa auch die Nordwest-Zeitung in ihrer Onlineausgabe. Obwohl in den Niederlanden, Finnland und Belgien an Kassen bereits in Fünf-Cent-Schritten auf- oder abgerundet werde, seien viele Händler auf der Insel skeptisch. 

Bezahlen ohne kleines Münzgeld? Für viele Deutsche scheint so etwas undenkbar. In Euro-Ländern wie Finnland, Irland und den Niederlanden spielen „Münzen von ein oder zwei Cent“ unterdessen „schon keine Rolle mehr“, wie es in dem Bericht auf abendblatt.de zum Münzgeld ebenfalls heißt. Auf Wangerooge hätten nicht zuletzt wegen der Coronakrise Kartenzahlungen zugenommen, schildern demnach Betroffene vor Ort. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quellen: abendblatt.de; www.nwzonline.de

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Beim Bezahlen den Überblick behalten

Sie bezahlen öfter mit Karte, aber nach wie vor auch gern mit Bargeld? Dann ist ein klassischer Geldbeutel (werblicher Link) mit Münzfach und trotzdem genügend Platz für alle Karten und Scheine geeignet, der in jede Hosentasche passt.

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