Frist endet am 31. Juli

Steuererklärung: Bei diesen Fehlern kann es für Sparer teuer werden

Steuererklärung 2019 schon erledigt?
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Steuererklärung 2019 schon erledigt?

Wer privat fürs Alter vorsorgt, sollte beim Absetzen der Beträge nichts falsch machen. So vermeiden Sie bei der Steuererklärung, dass Sie unnötig Geld verschenken.

  • Haben Sie die Steuererklärung 2019 schon erledigt?
  • Die Abgabefrist ist am 31. Juli 2020.
  • Wer privat fürs Alter vorsorgt, sollte beim Absetzen der Beträge nichts falsch machen.

Steuererklärung 2019: Diese Fehler sollten Vorsorge-Sparer vermeiden

Für die Steuererklärung 2019 sollten Sie sich dieses Datum* in den Kalender schreiben: Spätestens am 31. Juli 2020 müssen Sie die ausgefüllten Formulare beim Finanzamt abgeben. Wer außerdem privat vorsorgt, sollte beim Absetzen der Altersvorsorge*-Beiträge  darauf achten, nicht durch falsche Einträge versehentlich Geld zu verschenken, so der Rat des Finanzdienstleisters MLP.

Grundsätzlich gilt: Verbraucher, die ihre Steuererklärung  digital ausfüllen und einreichen, haben einen Vorteil: Die Software übernimmt die Vorjahres-Daten und gibt in den meisten Fällen Hinweise, wenn der Nutzer etwas falsch eingibt.

Der Finanzdienstleister MLP  nennt allerdings mögliche Fehlerquellen: "Um für Riester- und Basisrente  tatsächlich staatliche Förderung zu erhalten, müssen sie die geleisteten Beiträge auch an der richtigen Stelle eintragen: Riester-Sparer können pro Jahr maximal 2.100 Euro in der Anlage 'AV' ansetzen", teilt der Dienstleister auf seiner Internetseite mit. "Stehen die Angaben in diesem Formblatt, dann rechnet das Finanzamt automatisch nach, ob sich Sparer mit der Riester-Zulage besserstellen oder mit dem Sonderausgabenabzug."

Noch häufiger würden Fehler beim Eintragen einer Basis-Rente und einer oftmals damit kombinierten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung unterlaufen, so die Experten. "Der Jahresgesamtbeitrag ist in Zeile 8 der Anlage 'Versorgungsaufwand' einzutragen", so ihr Rat. Viele Steuerpflichtige würden diesen stattdessen irrtümlich in Zeile 47 bei "freiwilligen eigenständigen Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen" eintragen.

Lesen Sie hier: Steuererklärung 2019: Diese Posten bringen Ihnen viel Geld vom Staat zurück

Tipps für die Steuererklärung 2019 - so verschenken Sie nicht unnötig Geld

Das Finanzamt jedoch informiert Steuerzahler nicht über diesen Fehler und erstattet je nach Einkommenshöhe keinen Cent, wie der Finanzdienstleister warnt. Nur Beiträge zur selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung würden hier eingetragen.

Noch einen Tipp haben die Experten: Die Beiträge zur geförderten betrieblichen Altersversorgung* (bAV) werden nicht in der Steuererklärung angegeben, "denn die Zahlung der Beiträge erfolgt über die Entgeltabrechnung direkt vom Arbeitgeber". In der Direktversicherung seien Beiträge in Höhe von bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG DRV) von der Steuer befreit (2019: 6.432 Euro). Sozialversicherungsfrei seien vier Prozent der BBG DRV (2019: 3.216 Euro Euro).

"Bietet der Arbeitgeber die bAV-Durchführungswege Unterstützungskasse oder Direktzusage an, bleiben die Beiträge für diese Durchführungswege in voller Höhe steuerfrei. Werden die Beiträge vom Arbeitgeber getragen, sind sie zudem auch in voller Höhe sozialabgabenfrei", teilt MLP zudem mit. "Beiträge im Rahmen einer Entgeltumwandlung sind zusätzlich zu denen einer Direktversicherung bis vier Prozent der BBG DRV sozialabgabenfrei."

Lesen Sie hier: Steuererklärung für Rentner – das sollten Sie besser jetzt schon wissen

Steuererklärung: Nicht unnötig Geld verschenken

Auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung könnten Erwerbstätige für 2019 in Höhe der Basisabsicherung vollständig in der Steuererklärung ansetzen. "Diese müssen in der Anlage „Vorsorgeaufwand“ in den Zeilen 11 bis 44 eingetragen werden." Würden die tatsächlichen Aufwendungen den Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen von 1.900 Euro (Selbstständige: 2.800 Euro) übersteigen, könne der gesamte Betrag angesetzt werden.

Für Verheiratete verdoppelt sich demnach zudem der Betrag bei gemeinsamer Veranlagung. Zudem könnten Eltern  neuerdings auch die Krankenversicherungsbeiträge der bei ihnen steuerlich zu berücksichtigenden Kinder als Sonderausgaben ansetzen, sofern sie Bar- oder Sachunterhalt leisten.

Bleibe die Summe von Kranken- und Pflegepflichtversicherungsbeiträgen unterhalb des ansetzbaren Maximalbetrags, könnten Steuerpflichtige bis zu ihrer Höchstgrenze zusätzliche Vorsorgeaufwendungen in den Zeilen 47 und 48 angeben, teilt MLP weiter mit. "Dazu zählen zum Beispiel Haftpflicht-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung."

"Auch den beruflichen Anteil an einem Beitrag zur Rechtsschutzversicherung können Arbeitnehmer steuerlich geltend machen. Viele Versicherer weisen diesen Anteil explizit in der Beitragsrechnung aus", sagt Michael Schwarz, Leiter Sachversicherungen beim Finanzdienstleister MLP. Diesen Beitragsanteil können Arbeitnehmer als Werbungskosten in der Anlage N erklären.

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ahu

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Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts Ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen. © Pixabay
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Tipp Nummer Drei: Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter hinaufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen. © Pixabay
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen.
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Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Startup? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird auch erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen.
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