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Alles im Blick: Überwachungskameras im Test

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Überwachungskameras sind mittlerweile deutlich günstiger und leichter zu installieren.
Überwachungskameras sind mittlerweile deutlich günstiger und leichter zu installieren. ©  APChanel / Shutterstock

Die Installation einer Überwachungskamera war früher ein mittelgroßes Investment. Kabel mussten gezogen und zahlreiche technische Geräte angeschafft und angeschlossen werden. Heutzutage kann man dafür zwar noch immer viel Geld ausgeben, man muss es aber nicht.

Überwachungskameras mit gutem Bild gibt es mittlerweile schon für um die 100 Euro und dank WLAN-Technologie müssen auch keine Kabel mehr verlegt werden. Trotzdem muss man bei der Anschaffung das ein oder andere beachten.

Generell gibt es zwei unterschiedliche Klassen von Überwachungskameras: Indoor- und Outdoor-Kameras. Es überrascht wohl kaum, dass Outdoor-Kameras im Vergleich zu ihrem Stubenhocker-Pendant, deutlich robuster gebaut sein müssen. Umgekehrt wird man an seiner draußen montierten Indoor-Kamera nur kurz seine Freude haben. Aber nicht nur die Bauweise unterscheidet die beiden Kameratypen, sondern auch die Rechtsgrundlage, denn für Outdoor-Kameras gilt: Öffentlicher Grund – und dazu zählen eben auch Bürgersteige – darf nicht aufgezeichnet werden.

Im Test wurden Überwachungskameras zwischen 50 Euro und 400 Euro getestet. Die getesteten Geräte waren alle in der Lage, mit dem Smartphone Kontakt aufzunehmen und somit direkt via Push-Benachrichtigung, E-Mail oder SMS Meldung zu machen, wenn sie eine Bewegung bemerken. Das hält den Einbrecher im Zweifel zwar nicht auf, ermöglicht es aber, Beweismaterialien sicherzustellen und gegebenenfalls die Polizei zu alarmieren.

Zudem darf man sich von den Werbeversprechen der Hersteller nicht täuschen lassen, denn vor allem bei Outdoor-Kameras ist die Bildqualität, trotz „FULLHD”-Schriftzug oft auf dem Niveau einer Computer-Webcam. Im Test kam es nicht nur auf eine gute Bildqualität an, sondern auch wie leicht sich die Kamera einrichten lässt, ob sie smarte Zusatzfunktionen bietet und wie weit sie bei Dunkelheit noch scharf sehen kann. Zu guter Letzt wurden auch die Apps unter die Lupe genommen, mit denen sich die Kameras steuern lassen.

Überwachungskameras im Test: Diese Modelle sind empfehlenswert

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 51 Outdoor- und Indoor-Überwachungskameras getestet. Bei den Outdoor-Kameras konnte die Reolink RLC-510A die Test-Redakteure von sich überzeugen. Das liegt nicht nur an der durchdachten und komfortablen Handhabung der App, sondern auch an den smarten Zusatzfunktionen und der guten Bildqualität der Kamera. Vor allem die Fotos der Reolink überzeugten.

Wer hingegen auf der Suche nach einer Indoor-Kamera ist, der sollte sich die Netatmo Welcome einmal genauer ansehen. Weil die Kamera Gesichter erkennen kann, ist es möglich, dass man nur eine Push-Nachricht erhält, wenn sich ein “Neues Gesicht” in der Wohnung befindet. Das ist ein echter Vorteil, denn vielen andere Indoor-Kameras teilen einfach alles via Push-Meldung mit, ob es die Katze ist, die vor der Haustür herum turnt, oder ein ungebetener Gast.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen in jeder Kategorie finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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