Für Backanfänger

So gelingt selbstgebackenes Brot: Tipps vom Profi-Bäcker für ein einfaches Vollkornbrot-Rezept

Sie haben sich noch nicht getraut, selber Brot zu backen? Mit diesen Tipps vom Profi und dem einfachen Dinkelvollkornbrot-Rezept klappt es garantiert.

Es gibt wahrlich nichts Besseres als den Duft von frisch gebackenem Brot in der Küche. Wie stolz werden Sie sein, wenn das selbstgebackene Brot noch warm und knusprig vor Ihnen liegt! Also keine Scheu und ran ans Werk. Keine Sorge, für den Anfang haben wir ein einfaches Brotrezept ohne den berühmt-berüchtigten Sauerteig* ausgewählt, das prima für Einsteiger geeignet ist: ein Dinkelvollkornbrot. Das Schwierigste daran ist lediglich, dass Sie den Teig 24 Stunden gehen lassen müssen, bevor Sie ihn in den Ofen schieben dürfen.

Rezept für einfaches Dinkelvollkornbrot: Sie brauchen nur fünf Zutaten

Probieren Sie auch: Mit diesem saftigen Müslibrot starten Sie fit in den Tag.

Das Dinkelvollkornbrot gelingt auch Backanfängern spielend leicht.

Rezept: So backen Sie das einfache Dinkelvollkornbrot

  1. Zuerst müssen die Sonnenblumenkerne eingeweicht werden: Geben Sie sie in eine hitzebeständige Schüssel und übergießen Sie sie mit kochendem Wasser.
  2. Geben Sie das Mehl, die Hefe, das Salz und das Wasser in eine große Schüssel. Verkneten Sie die Zutaten per Hand zu einem festen Teig.
  3. Dann geben Sie die eingeweichten Sonnenblumenkerne ohne Wasser hinzu und kneten diese unter.
  4. Decken Sie den Teig mit einem Stück Klarsichtfolie ab und lassen Sie ihn für 15 Minuten ruhen.
  5. Dann wälzen Sie den Teig nach Belieben in Sonnenblumenkernen und geben ihn in eine Kastenform. Nun muss der Brotteig für 24 Stunden im Kühlschrank gehen.
  6. Am nächsten Tag backen Sie das Brot im Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für etwa eine Stunde.

Auch lecker: Kein Mehl? So backen Sie trotzdem richtig gutes Brot.

Tipps vom Profi-Bäcker, um selber Brot zu backen: So gelingt es

  • Verzichten Sie nicht auf das Einweichen der Sonnenblumenkerne. Sonst ziehen die Kerne später das Wasser aus dem Teig: Das Brot würde trocken schmecken.
  • Einhändig wie der Profi: Laien fangen meistens direkt an, mit beiden Händen zu kneten. Besser: Halten Sie mit einer Hand die Schüssel fest und kneten Sie mit der anderen Hand die Zutaten zu einem Teig. Das macht es Ihnen einfacher und nicht beide Hände sind sofort voller Teigreste.
  • Statt der Sonnenblumenkerne schmecken zum Beispiel auch Kürbiskerne, Sesam oder Leinsamen.
  • Tipp fürs Backen im Ofen: Stellen Sie eine weitere Form mit etwas Wasser neben das Brot. So entsteht Wasserdampf, der für eine knusprige Kruste und ein saftiges Brot sorgt.

Im Video: Herzhafte Waffeln – schmecken zum Frühstück oder Abendbrot

Quelle: RTL.de

(mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Weiterbacken: Köstlicher Schlankmacher: Dieses Brot ist leicht gebacken und macht lange satt.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
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Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
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Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
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Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
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Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
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Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
Wurst Haltbarkeit erkennen
Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

Rubriklistenbild: © arfo/Imago

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