Genau hinschauen

Functional Food: Das steckt hinter dem angepriesenen, gesunden Essen

Zu sehen sind drei Gläser auf einem Tisch, die alle gefüllt sind mit Joghurt und ein Topping aus Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren haben (Symbolbild).
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In so manch einem Joghurt stecken probiotische Zusätze (Symbolbild).

Functional Food verspricht Verbrauchern eine Menge, doch oftmals steckt weniger hinter den großen Worten als gewünscht. Darauf müssen Gartenfreunde achten.

Erlangen – Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Lebensmittel, die nicht nur satt machen und lecker schmecken, sondern auch noch eine Extraportion Gesundheit mitbringen. Sie laufen unter dem Oberbegriff Functional Food und versprechen beispielsweise ein Plus an sekundären Pflanzenstoffen oder Zugaben wie Aloe Vera und Ginseng. So gesund sie sein mögen, so müssen Verbraucherinnen und Verbraucher doch beim Einkauf genau hinschauen. Denn teilweise führen die Beschreibungen auf Functional Food in die Irre*, wie 24garten.de* berichtet.

Die Zusätze in Lebensmittel sind beim Functional Food verschieden. Hauptsächlich ist Functional Food in folgender Form zu kaufen: als cholesterinsenkende Lebensmittel, als Lebensmittel mit speziellen Bakterienkulturen, Lebensmittel mit zugesetzten Ballaststoffen und ACE-Getränke. Cholesterinsenkende Lebensmittel häufig sogenannte Pflanzensterine, also zusätzlich zugesetzt sekundäre Pflanzenstoffe. Sie kommen zum Beispiel in Milchprodukten, Margarine und Brot vor. Menschen mit normalem Cholesterinspiegel sollten diese Produkte nicht essen. Menschen mit hohem Cholesterinspiegel können jedoch bis zu einem gewissen Grad von diesem Functional Food profitieren. Denn bei regelmäßigem Verzehr von Pflanzensterinen sinkt der oft als schädlich betitelte LDL-Cholesterinspiegel.*24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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