So einfach geht‘s

Müsliriegel einfach selber machen: So sind sie gesünder als gekaufte

Vergessen Sie gekaufte Powerriegel und machen Sie knusprige Müsliriegel einfach selbst! Das geht schnell, macht Spaß und schmeckt viel besser.

Müsliriegel sind ein toller Snack für zwischendurch, der unterwegs schnell zur Hand ist und satt macht, wenn die nächste Mahlzeit noch zu weit entfernt ist. Doch wenn man genauer hinschaut, enthalten die meisten, die es zu kaufen gibt, ziemlich viel Zucker*. Und ganz billig sind sie auch nicht, wenn man ein regelmäßiger Genießer ist. Die einfache Lösung: Müsliriegel selber machen! Das bietet zudem den Vorteil, dass Sie ihre Lieblingszutaten dafür verwenden können: klassisch aus verschiedenen Flockensorten und Nüssen, mit Trockenfrüchten oder ohne, und darf es ein bisschen schokoladig werden? Im Folgenden finden Sie ein tolles Grundrezept für knusprige Müsliriegel mit Nüssen, Trockenfrüchten und Haferflocken, das Sie aber nach Belieben abwandeln können.

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Müsliriegel selber machen: Diese Zutaten brauchen Sie

Für 20 kleine Müsliriegel brauchen Sie:

  • 100 g Nüsse oder Kerne, z. B. Walnusskerne, Mandeln, Cashewkerne oder Haselnüsse
  • 50 g getrocknete Apfelringe oder getrocknete Aprikosen
  • 40 g getrocknete Cranberrys oder Rosinen
  • 50 g Butter
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 Eigelb
  • 50 g Haferflocken
  • 2 eckige Backoblaten (à 12 x 20 cm)

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Selber machen statt kaufen, lautet die Devise: So einfach gelingen Müsliriegel.

Müsliriegel selber machen: So geht‘s

  1. Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und legen Sie ein Blech mit Backpapier aus.
  2. Zerkleinern Sie die Nüsse/Kerne Ihrer Wahl, die Apfelringe/Aprikosen und die Cranberrys/Rosinen nacheinander getrennt im Blitzhacker grob – nicht zu fein, sonst werden die Riegel nicht knusprig!
  3. Schmelzen Sie die Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze. Geben Sie die flüssige Butter, den Honig, den Orangensaft und das Eigelb in eine Schüssel und schlagen Sie alles schaumig.
  4. Mischen Sie die Haferflocken, die gehackten Nüsse und die Trockenfrüchte mit einem Kochlöffel unter.
  5. Legen Sie die Backoblaten nebeneinander aufs Backblech. Streichen Sie die Müslimasse mithilfe eines Teigschabers oder einer Palette gleichmäßig auf die Oblaten.
  6. Backen Sie alles im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten und lassen Sie es anschließend abkühlen.
  7. Schneiden Sie jede Platte in 5 Streifen und halbieren Sie diese Streifen nochmal, sodass 20 Müsliriegel entstehen.

Wenn Sie lieber einen Schokoriegel daraus machen wollen, können Sie die fertigen Müsliriegel einfach mit ein paar Streifen flüssiger Zartbitter-Schokolade dekorieren. Himmlisch lecker und viel besser als jeder gekaufte Riegel! Aufbewahren sollten Sie die selbstgemachten Müsliriegel am besten mit Butterbrotpapier getrennt in einer luftdicht verschlossenen Dose. Wenn sie Schokolade enthalten, sollten Riegel vor allem im Sommer im Kühlschrank gelagert werden. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Lebensmittel, die alle ständig verwechseln: Kennen Sie den Unterschied?

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dassele Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/imago-images
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/imago-images
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © imago-images
Pizza mit Rucola
Rucola ist kleiner als Löwenzahn. Spätestens beim Geschmack werden Sie auch einen Unterschied bemerken: Rucola ist milder ... © Rachel Annie Bell/imago-images
Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
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Schmand-Becher von Tegut.
Saure Sahne und Schmand haben eine ähnliche Konsistenz: cremig und fest. Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und die löffelfeste Variante von ... © Rüdiger Wölk/imago-images
Dip mit Speisequark, Schmand.
... saurer Sahne, die wiederum mehr Fett enthält. Beides eignet sich zum Verfeinern von Saucen oder zum Backen. © imago-images
Blaubeeren oder Heidelbeeren.
Blaubeeren oder Heidelbeeren: Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/imago-images
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/imago-images

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