Geringere Erwartungen im Alter schützen vor Enttäuschungen

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Auch wenn das Altern vielen schwer fällt: Eine positive Einstellung hilft. Foto: Ingo Wagner

Der Körper macht nicht mehr alles bereitwillig mit, auch der Kopf wird oft unflexibler. Trotzdem muss das Älterwerden kein rein negatives Erlebnis sein. Wie Senioren damit am besten umgehen können, weiß ein Alternsforscher.

Nürnberg (dpa/tmn) - Älter werden ist für viele Menschen negativ besetzt: Senioren gelten nicht selten als starrsinnig oder in der Vergangenheit lebend. Außerdem fürchten nicht wenige körperliche Einschränkungen.

Das Älterwerden bringe zwar viele Verluste und Kränkungen mit sich, sagt Frieder Lang, Professor für Alternsforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg. "Aber auf der anderen Seite stehen eben auch viele Erfahrungsgewinne." Das zunehmende Alter könne auch vor Enttäuschungen schützen. Etwa indem man seine Erwartungen an die Zukunft etwas herunterschraube.

Das Leben verschönern können auch andere Deutungsmuster über das Älterwerden: "Viele Menschen fühlen sich auch gestärkt und ermutigt, wenn sie ihr Leben trotz Schwierigkeiten gut meistern."

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