Abnehmen am Bauch

Hartnäckiges Bauchfett? Mit dieser Diät verschwindet die Wampe

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Vor allem Männer kämpfen oft mit einem viel zu dicken Bauch.

Der dicke Bauch will trotz Sport einfach nicht verschwinden? Betroffene sind nicht alleine: Viele kämpfen mit dem hartnäckigen Bauchfett. Eine neue Diät soll es schmelzen lassen.

Er ist nicht nur unschön, sondern auch gefährlich: Ein dicker Bauch deutet auf zu viel viszerales Fett hin, dass sich im Bauchinnenraum zwischen den Organen festsetzt. Viszeralfett ist sehr stoffwechselaktiv und fördert Entzündungen im Körper. Die Folge: "Viszerales Fett ist nicht einfach nur passiv im Körper vorhanden, sondern kann zur Entstehung ernsthafter Gesundheitsprobleme wie zum Beispiel Typ‐2‐Diabetes, Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen und Schlaganfälle beitragen", erklärt Professor Hermann Toplak von der Universitätsklinik für Innere Medizin in Graz.

Nicht nur Stress, genetische Veranlagung und Bewegungsmangel, auch "sitzende" Berufe, fett- und zuckerreiche Ernährung seien die Hauptgründe für den "Wohlstandsbauch". Ist er erstmal da, wird es schwierig, ihn wieder loszuwerden. Mit diesem Phänomen beschäftigte sich auch die australische Fitness-Expertin Kristy Curtis und fand die Lösung: die sogenannte Darmschlingen-Diät, die das Fett am Bauch schmelzen lassen soll. Sieben Schritte seien hierfür notwendig, wie das britische News-Portal Daily Mail berichtete.

Abnehmen am Bauch in sieben Schritten

1. Sport treiben: Jede Art von Bewegung hilft, Bauchfett zu verlieren. Geeignet sei Curtis zufolge jede Art von Sport, der die Herzfrequenz erhöht, wie etwa Radfahren, Schwimmen aber auch Krafttraining. So oft es geht, sollten Sie deshalb Sport treiben - doch übertreiben Sie es nicht: Je nach Intensität des Trainings brauchen Muskeln ein bis zwei Tage, um sich zu regenerieren.

2. Weniger Kalorien aufnehmen: Bewegung alleine wird das Bauchfett nicht schmelzen lassen. Auch die Ernährung muss umgestellt werden. Wichtig dabei ist eine Reduktion der täglich aufgenommenen Kalorien. Bekommt der Körper mehr Energie als er verbraucht, speichert er sie unter anderem als Fettdepots ab - was auch einen zu dicken Bauch begünstigt.

Video: Abnehmen im Büro - So nehmen Sie am Schreibtisch ab

3. Weniger Zucker essen: Einfachzucker wie weißer Industriezucker lässt den Blutzucker schnell ansteigen und schnell wieder abfallen. Parallel kommt es zu Insulin-Spitzen, die die Fettspeicherung fördern. Wird der Insulinspiegel dagegen konstant niedrig gehalten, kann der Körper auch Fett besser verwerten, weshalb man Einfachzucker (etwa Fruchtzucker oder Traubenzucker) nicht in zu großen Mengen und immer mit anderen ballaststoffreichen Lebensmitteln essen sollte.

Wie Stress den Bauchumfang beeinflusst: Bauchfett reduzieren - wer diese Regel kennt, nimmt garantiert am Bauch ab.

4. Im Alltag bewegen: Klingt banal, hat aber einen immensen Effekt: Wer statt dem Aufzug die Treppe und statt dem Auto das Fahrrad nimmt, verbrennt viele Kalorien und baut so Muskulatur auf, die auch das Bauchfett schmelzen lässt

5. Proteinreiche Ernährung: Proteine werden langsamer verdaut als andere Nährstoffe und halten so auch länger satt, außerdem sind sie wichtig für den Aufbau und den Erhalt von Muskelmasse. Dabei muss es nicht immer Fleisch sein: Sojaprodukte, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse sind ebenfalls gute Eiweiß-Quellen.

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6. Richtige Ernährung nach dem Training: Auch dieser Fehler nach dem Fitnessstudio kann den Bauchumfang wachsen lassen: Heißhunger nach dem Sport lässt uns schnell zu hochkalorischem Fast-Food greifen. Besser laut Curtis: spätestens eine Stunde nach dem Training eine kleine gesunde Mahlzeit - etwa eine Banane - zu sich nehmen, damit der Heißhunger gar nicht erst ausbrechen kann.

7. Weniger Alkohol: Auch Alkohol verhindert, dass der dicke Bauch schrumpft, weshalb ein Alkoholverzicht wahre Wunder bewirken und das Bauchfett schmelzen lassen kann. "Kalorien aus Alkohol sind das, was ich als 'leere Kalorien' bezeichnen würde: Sie haben keinen Nährwert und tragen zu übermäßigem Fett im Bauchbereich bei", so die Fitness-Expertin Kristy Curtis.

Weiterlesen: Wenn Sie DAS essen, schmilzt Ihr Bauchfett ganz schnell weg.

Mehr zum Thema: Intervallfasten - so verlieren Sie in einer Woche bis zu fünf Kilo.

jg

Von Yoga bis Qigong: Stress abbauen und entspannen

Ob eher fitnessbetont oder auf Entspannung bedacht: Wer Lust auf Yoga hat, findet meist auch die Form, die ihm am meisten liegt. Foto: Christin Klose
Ob eher fitnessbetont oder auf Entspannung bedacht: Wer Lust auf Yoga hat, findet meist auch die Form, die ihm am meisten liegt. Foto: Christin Klose  © Christin Klose
Tief durchatmen: Wer sich entspannen will, muss dafür nicht unbedingt auf dem Sofa liegen. Sportarten wie Yoga nehmen neben dem Körper auch den Geist in den Blick. Foto: Christin Klose
Tief durchatmen: Wer sich entspannen will, muss dafür nicht unbedingt auf dem Sofa liegen. Sportarten wie Yoga nehmen neben dem Körper auch den Geist in den Blick. Foto: Christin Klose  © Christin Klose
Karin Sedlmeier beim Tai Chi. In ihrer Schule lehrt sie Tai Chi und Qigong. Foto: Andreas Eberl
Karin Sedlmeier beim Tai Chi. In ihrer Schule lehrt sie Tai Chi und Qigong. Foto: Andreas Eberl  © Andreas Eberl
Entspannung durch vorherige Anspannung: Viele Sportarten, die sich dem Stressabbau verschrieben haben, wie die Progressive Muskelentspannung, funktionieren auf diese Weise. Foto: Andrea Warnecke
Entspannung durch vorherige Anspannung: Viele Sportarten, die sich dem Stressabbau verschrieben haben, wie die Progressive Muskelentspannung, funktionieren auf diese Weise. Foto: Andrea Warnecke  © Andrea Warnecke
Karin Sedlmeier ist Besitzerin einer Qigong- und Tai-Chi-Schule sowie Tai-Chi- und Qigong- Lehrerin. Foto: Andreas Eberl
Karin Sedlmeier ist Besitzerin einer Qigong- und Tai-Chi-Schule sowie Tai-Chi- und Qigong- Lehrerin. Foto: Andreas Eberl  © Andreas Eberl
Ulrika Eiworth arbeitet als Nia-, Yoga-, Pilates- und Aerobic-Lehrerin in Mosbach. Foto: Kai Köhler
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