Blasenentzündung vorbeugen: Nasse Schwimmsachen ausziehen

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Auch bei starker Hitze ist es ratsam, sich nach dem Baden umzuziehen. Foto: Bernd Wüstneck

Brennen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang sind Symptome einer Blasenentzündung. Das ist sehr unangenehm. Die Gefahr einer Zystitis steigt im Sommer, wenn man seine nassen Badesachen anbehält. Es gibt aber noch mehr Risiken.

Frankfurt am Main (dpa/tmn) - Nach dem Schwimmen sollte man seine nassen Badesachen ausziehen. Das verringert das Risiko einer Blasenentzündung. Doch die kann auch auf andere Weise entstehen.

Kälte und Nässe verringern die Durchblutung und begünstigen die Ausbreitung von Bakterien. Eine Blasenentzündung ist die Folge. Dagegen hilft auch, reichlich zu trinken und die Blase regelmäßig und vollständig zu entleeren. Außerdem sollte man darauf achten, Darmbakterien vom Harnleiter fernzuhalten. Nach dem Geschlechtsverkehr entleert man am besten die Blase. Darauf weist die Landesapothekerkammer Hessen hin.

Besonders Frauen neigen zu Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen. Das liegt an der kürzeren Harnröhre: Die Bakterien, die eine Blasenentzündung meist auslösen, gelangen dadurch schneller in die Blase.

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