MRT bringt kaum Vorteile für Brustkrebspatienten

London - Für die Brustkrebsvorsorge gibt es viele Möglichkeiten - doch welche Methode ist am besten geeignet? Laut Experten bringt das MRT für den Behandlungserfolg kaum Vorteile.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist nach Ansicht von Experten für Brustkrebs-Patientinnen nicht unbedingt von Vorteil. Zwar sei die MRT bei der Entdeckung von Tumoren zuverlässiger als andere Methoden wie Mammografie oder Tastuntersuchung, schreiben Krebsforscher um Monica Morrow vom Memorial Sloan-Kettering Krebszentrum in New York im Fachblatt “The Lancet“.

Nicht unbedingt bessere Überlebenschancen

Dies münde aber nicht zwangsläufig in einer erfolgreicheren Behandlung und besseren Überlebenschancen der Patientinnen. Die zur Verfügung stehenden Daten gäben keinerlei Hinweise darauf, dass eine MRT beispielsweise bei der Auswahl on Patientinnen helfe, für die ein brusterhaltender Eingriff sinnvoll sei, heißt es weiter.

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Einmal im Monat sollte jede Frau ihre Brüste aufmerksam im Spiegel anschauen und in aller Ruhe abtasten. Vor den Wechseljahren liegt der beste Zeitpunkt dafür eine Woche nach dem Beginn der letzten Regel, denn dann ist die Brust besonders weich. Gegen Ende des Zyklus kann das Drüsengewebe unter dem Einfluss von Hormonen anschwellen und fühlt sich härter, oft auch etwas knotig an. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Betrachen Sie ihre Brüst im Spiegel: Einseitige Veränderungen in der Form oder Größe, Einziehungen, Vorwölbungen oder Hautveränderungen sind ein Grund, zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt zu gehen. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Wenn Sie die Arme über den Kopf heben, sollten die Brüste ganz natürlich mit nach oben wandern. Achten Sie darauf, ob die Brust sich an einer Stelle verzieht, wenn Sie die Arme heben. Auch das ist ein Grund für einen Kontrolltermin bei der Ärztin oder dem Arzt. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Heben Sie den linken Arm hinter den Kopf und tasten Sie mit der rechten Hand ihre linke Brust ab. Wenn Sie Ihre Brüste zum ersten Mal bewusst abtasten, erschrecken Sie vielleicht, weil Ihnen das äußerlich so glatte Gewebe ziemlich knubbelig vorkommt. Besonders bei jungen Frauen mit sehr ausgeprägtem Drüsengewebe kann das der Fall sein. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Tasten Sie auch den Rand des Brustmuskels in Richtung Achselhöhle und die Achselhöhle ab. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Zum Schluss sollten Sie noch Ihre Brustwarze zusammendrücken und darauf achten, ob sie Flüssigkeit absondert. Wenn Sie irgendeine Veränderung bemerken, die Sie beunruhigt, sollten Sie möglichst bald zur Ärztin oder zum Arzt gehen. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Die Bedeutung des Verfahrens liege womöglich weniger darin, dass es das Ausmaß der Tumore im Anfangsstadium erfasse als in seiner Fähigkeit, biologisches Verhalten vorherzusagen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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