Ganz vorsichtig

Cortison richtig nutzen

+
Bloß keinen Schleimhaut-Kontakt: Wer Creme mit Cortison benutzt, sollte sich danach sofort die Hände waschen. Foto: Christin Klose

Hautkrankheiten, Asthma oder Rheuma - Es gibt viele Erkrankungen, die mit Cortison behandelt werden. Was bei der Einnahme zu berücksichtigen ist:

Baierbrunn (dpa/tmn) - Bei Medikamenten mit Cortison sind Patienten oft skeptisch - zu groß ist die Angst vor Nebenwirkungen aller Art. In der Regel kommen solche Arzneimittel aber nur noch kurzzeitig oder in Notfällen zum Einsatz, heißt es in der "Apotheken Umschau".

Das Risiko von Nebenwirkungen ist dann meistens begrenzt. Je nach Art der Arznei gibt es bei Cortison aber trotzdem einiges zu beachten. Tabletten mit dem Wirkstoff sollte man zum Beispiel möglichst morgens zwischen 6 und 8 Uhr einnehmen. Denn um diese Zeit produziert der Körper selbst größere Mengen des Hormons Cortisol, auf dem der medizinische Wirkstoff basiert. Die Chance ist dann am höchsten, dass zusätzliches Cortison den Organismus nicht durcheinanderbringt.

Bei Cremes mit Cortison kommt es vor allem auf Vorsicht an: Nach dem Auftragen sollte man sich zum Beispiel immer die Hände waschen, damit der Wirkstoff nicht in die Augen gelangt. Und wer Cortison-Sprays anwendet, bei Asthma etwa, spült nach der Anwendung am besten den Mund aus. Ansonsten können Cortisonreste die Abwehrkräfte im Mund stören - das Infektionsrisiko steigt (Ausgabe A6/2019).

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Weißes und schwarzes Baby: Diese Zwillinge ziehen alle Blicke auf sich
Weißes und schwarzes Baby: Diese Zwillinge ziehen alle Blicke auf sich
So purzeln die Pfunde: Mit Intervallfasten in einer Woche fünf Kilo abnehmen
So purzeln die Pfunde: Mit Intervallfasten in einer Woche fünf Kilo abnehmen
Verbraucherzentrale warnt: Das sollten Sie ab sofort beachten, wenn Sie Bananen schälen
Verbraucherzentrale warnt: Das sollten Sie ab sofort beachten, wenn Sie Bananen schälen
Omas fast vergessene Rezepte
Omas fast vergessene Rezepte

Kommentare