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Das gehört in die Reiseapotheke

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2022 steht voll im Zeichen des Urlaubs! Eine gefüllte Reiseapotheke darf dabei natürlich nicht fehlen. Mit dieser Ausrüstung ist man auf der sicheren Seite.

In einem Restaurant etwas Falsches gegessen oder in eine spitze Muschel getreten. Im Urlaub lauern so einige Gefahren, welche schnell zu Krankheiten oder Unfällen führen können. Deshalb ist eine prall gefüllte Reiseapotheke unabdingbar. Doch was darf in dem kleinen Notfallset auf keinen Fall fehlen? Neben Medikamenten, die man ständig benötigt (Pille, Antiallergikum, Insulin oder Blutdruckmittel) sollte man an Folgendes auf jeden Fall denken:

Der richtige Sonnenschutz

Zur Standardausrüstung gehören bei Urlauben Medikamente gegen Sonnenbrände und Insektenstiche. Auch wenn in den Frühlingsmonaten die Sonneneinstrahlung noch nicht so stark ist, sollte man aufgrund der Winterblässe am Körper besonders achtsam sein. Eine Schutzcreme mit Lichtschutzfaktor 30 ist hier zu empfehlen. Zur Reiseapotheke gehört ebenfalls ein Lippenschutz mit ausreichend LSF.

Arzneimittel am Strand
Die Reiseapotheke sollte immer Sonnenschutzmittel enthalten, wenn Sie einen Strandurlaub planen. (Symbolbild) © Marco Steinbrenner/Kirchner-Media/Imago

Bei Urlaubern, die empfindlich auf Auto- oder Busfahrten reagieren, gehören Reisetabletten zur Pflichtausstattung. Bei Fragen bezüglich der Medikamente hilft meistens der Gang in die örtliche Apotheke. Ebenfalls sinnvolle Reisebegleiter sind Desinfektionsmittel, Taschentücher, Blasenpflaster und Fieberthermometer. Vor allem in Pandemie-Zeiten sind Mittel zur Desinfektion angesagt. So kann man Wunden oder Hände schnell desinfizieren, um eine Ansteckung zu vermeiden. FFP2-Masken gehören hier ebenfalls zur Packliste.

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Korrekte Lagerung der Medikamente

Nicht nur die Mitnahme von Arzneimitteln ist wichtig, sondern auch die Lagerung. Viele Medikamente sind temperatur- und lichtempfindlich: „Am besten, man bewahrt sie bei Zimmertemperatur bis maximal 25 Grad auf. Das ist aber lediglich ein Richtwert“, erklärt Dr. Grit Berger, Leiterin der Apotheke der Zentralklinik Bad Berka. Wenn sie ein paar Tage zwei oder drei Grad wärmer liegen, sei das laut der Apothekerin nicht weiter schlimm. Nur bei empfindlichen Arzneien wie Insulin „sollte aber die Temperatur von zwei bis acht Grad genauestens eingehalten werden“. Um die Medikamente vor der Hitze zu schützen, zum Beispiel bei der Hin- und Rückfahrt, empfiehlt sie eine Kühltasche mit Kühlakkus.

Und auch der Impfpass sollte dabei sein. Nicht nur aufgrund der Corona-Impfung ist dieser ein wichtiger Bestandteil einer Reise. In einigen Ländern - unabhängig von Covid-19 – muss man einen Impfnachweis bei der Einreise vorzeigen. Beispiele dafür sind Gelbfieber oder Typhus.

Impfungen, Antibiotika und Co.: Achtung bei Fernreisen

Bei einem Urlaub innerhalb der EU lässt sich die nächste Apotheke meist schnell finden. Bei Reisen nach Afrika oder Asien sollte man jedoch auf sämtliche Eventualitäten gefasst sein. In vielen Ländern auf diesen Kontinenten grassieren Medikamentenfälschungen auf dem Markt. Für tropische Gefilde sind zudem Durchfallmittel und Malariatabletten ein Muss. Bei Reisen an abgelegene Orte kann das Mitführen von Antibiotika sinnvoll sein. In diesem Fall am besten vorher ein kurzes Gespräch mit dem Hausarzt suchen.

Bei Flügen darauf achten, welche Medikamente man mitnehmen, darf und vor allem wie viel. Grundsätzlich kann man Arzneien sowohl im Reise- wie auch im Handgepäck mit sich führen. Bei flüssigen Arzneimitteln dürfen nur 100 Milliliter pro Behälter im Handgepäck landen und das auch nur, wenn sie in einem durchsichtigen Ein-Liter-Beutel befördert werden. (amw/kms/jok/spot)

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