Studie zu Training

Demenzkranke profitieren von Fitnessprogramm

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Bewegung kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Stuttgart - Sport zu treiben tut allen gut: Auch Menschen mit Demenz profitieren von regelmäßiger Bewegung. In einer Studie haben Mediziner jetzt ein Fitnessprogramm entwickelt. 

Sie kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, wie Altersmediziner der Universität Heidelberg in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ schreiben. Sie haben ein spezielles Trainingsprogramm für Betroffene entwickelt und in einer Studie erprobt. Die Übungen können auch zu Hause absolviert werden.

Das Programm beinhaltet zum einen Übungen zur Stärkung insbesondere der Muskeln, die wichtig sind für die Gleichgewichtskontrolle, wie die Geriaterin Tania Zieschang schreibt. Zum anderen wird trainiert, körperliche Bewegung mit einer Denkaufgabe zu kombinieren - gehen und dabei Zweierschritte abzählen zum Beispiel. Diese doppelte Beanspruchung überfordert Zieschang zufolge viele Demenzkranke und ist im Alltag ein häufiger Grund für Stürze.

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In einer Studie konnten die Altersforscher die Effektivität des Trainings ebenso belegen wie seine nachhaltige Wirkung. Zieschang empfiehlt das Programm deshalb allen einschlägigen Einrichtungen. Für Menschen, die zuhause leben, hat das Team ein Trainingsprogramm entwickelt, das im Internet abzurufen ist.

Alle Infos und Übungen für zu Hause finden Sie hier im Internet unter Bewegung bei Demenz.

dapd

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