Scannen statt Piksen

Diabetes: Kasse bietet  Zuckermessen per Sensor

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Der Sensor kann beim Sport und beim Baden getragen werden. Es misst auf dem Oberarm den Zuckerwert im Blut, die der Patient mit einem kleinen Lesegerät jederzeit scannen kann.

Der Sensor ist so groß wie ein Zwei-Euro-Stück und soll Diabetes-Patienten das Leben erleichtern. Er misst den Blutzucker ohne einen Piks.

Die DAK-Gesundheit bietet ihren Versicherten mit schwerer Diabetes ein neues Messverfahren zur Bestimmung des Blutzuckers. „Sensor am Oberarm statt routinemäßigem Finger-Piks“, beschrieb die Krankenkasse am Dienstag in Berlin das Verfahren. Das neue Produkt, das von Mitte des Jahres an ausgewählte Patienten erhalten sollen, ermögliche „Zuckermessen mit einem diskreten Scan und viel mehr Einblick in den Glukoseverlauf“.

Die neue Zuckermessung solle Diabetikern, die Insulin benötigen, das Leben erleichtern. Der High-Tech-Sensor sei für Menschen mit Diabetes gedacht, die sich im Rahmen einer intensivierten Insulintherapie täglich viele Male in den Finger stechen müssten und nach jahrzehntelanger Krankheit und tausendfachem Piks oft taube Fingerspitzen hätten. Der neue Sensor soll ihnen helfen, ihre Glukosewerte schmerzfreier zu kontrollieren.

dpa

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