Gebäck seit der Kolonialzeit

Ein Hauch Exotik an den Weihnachtstagen: Die Kokosmakrone

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Kokosmakronen werden hauptsächlich aus Kokosraspeln, Zucker, Salz, Eiweiß und Oblaten hergestellt. Foto: Kai Remmers

Sie sind in Deutschland vor allem zu Weihnachten sehr beliebt und auf vielen Plätzchentellern ein Muss: Kokosmakronen. Das Gebäck gibt es seit der Kolonialzeit und dem Handel mit Kokosnüssen aus Ländern wie Indien.

Berlin (dpa) - Eigentlich schmecken sie nach Palmen und Exotik - dennoch werden Kokosmakronen in Deutschland mit der Weihnachtszeit verbunden. Wahrscheinlich stammt das fruchtig-süße Gebäck aus Italien, wo früher in den Häfen die vorwiegend aus Indien kommenden Kokosnüsse angeliefert wurden.

Vermutlich seit dem 19. Jahrhundert gibt es die aus Kokosraspeln hergestellten Makronen. Die restlichen Zutaten für die köstliche weiche Masse sind Zucker, Salz, Eiweiß und Oblaten, obwohl mittlerweile auch aufwendigere Varianten mit Schokolade, Marzipan oder Mandelsplittern angeboten werden.

Wo der Name herstammt, ist derweil nicht ganz klar. Wahrscheinlich handelte es sich aber um ein Missverständnis, und zwar bei der nicht sachgemäßen Übertragung des italienische Wortes "maccheroni", das eigentlich eine Nudelart bezeichnet. Daraus wurde im Französischen das Wort "macaron" und im Deutschen der Begriff "Makronen".

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