Welt-Parkinson-Tag

Forscher entwickeln Pflaster gegen Parkinson

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Forscher haben eine neue Behandlungsmethode für Parkinson und Epilepsie entwickelt.

Medizinische Forscher haben ein intelligentes Pflaster zur Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie oder Parkinson entwickelt. Damit kann die Behandlung verbessert werden.

Das kleine biegbare Gerät in der Form eines Heftpflasters ermögliche dank Nanotechnologie die Überwachung der Muskelaktivität von Patienten und die automatische Verabreichung von Medikamenten, schrieb das Forscherteam aus den USA und Südkorea am Sonntag in der Fachzeitschrift "Nature Nanotechnology". Forscher arbeiten seit langem an der Entwicklung eines unauffälligen Geräts, das sowohl Informationen aufnehmen und verarbeiten als auch Medikamente verabreichen kann. Bisherige tragbare Geräte sind aber unflexibel und sperrig.

Am Handgelenk zu tragen

Der neu entwickelte Prototyp ist laut dem Bericht dank der Verwendung von Nanotechnologie nur einen Millimeter dick und kann daher leicht am Handgelenk getragen werden, wo er die Muskelbewegung misst und aufzeichnet. Anhand der dabei gewonnen Daten können dann über eine dünne Heizschicht die in den Nanopartikeln gelagerten Medikamente erhitzt und so in die Haut abgegeben werden. Ein integrierter Hitzesensor verhindert, dass die Haut dabei überhitzt wird. Wie die Forscher in dem Bericht schrieben, bedarf es bisher noch eines externen Mikroprozessors, der durch dünne Kabel mit dem Pflaster verbunden ist. Langfristig solle das Gerät völlig autonom werden.

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

In Deutschland leben 250.000 bis 280.000 Menschen mit der Krankheit Morbus Parkinson. Weltweit sind es etwa 4,1 Millionen, wie das Portal www.parkinson-aktuell.de anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April mitteilt. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 13.000 Menschen neu. Als Grund dafür gilt die steigende Lebenserwartung. Die Krankheit tritt meist erst im Alter auf. Symptome sind unter anderem Zittern der Hände, Unsicherheit beim Gehen und Stehen sowie eingeschränkte Beweglichkeit. Pasrkison ist nicht heilbar, jedoch lassen sich die Symptome lindern.

AFP/MM

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