Risiko künstliche Hüfte?

Fehlerhafte Implantate gefährden Patienten 

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Zu den häufigsten Eingriffen in Deutschland gehören derzeit Hüftoperationen.

Berlin - Künstliche Hüftgelenke oder ein Herzschrittmacher sollen Kranken wieder auf die Beine helfen. Aber moderne Hilfsmittel haben auch Risiken. Forscher warnen jetzt vor fehlerhaften Implantaten.

Viele Patienten in Deutschland sind nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske durch fehlerhafte oder riskante Implantate gefährdet.

„Es sind nicht Einzelfälle, es sind Tausende“, sagte Glaeske bei der Vorstellung des neuen Heil- und Hilfsmittelreports der Krankenkasse Barmer GEK am Mittwoch in Berlin.

Bekannt seien etwa Fälle, in denen Metallabrieb von künstlichen Gelenken das Blut verunreinige. Andere Patienten würden mit untauglichen Herzschrittmachern alleingelassen: Der Hersteller sage, die Defibrillationselektrode könne wieder entfernt werden - die deutsche kardiologische Gesellschaft warne davor.

dpa

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