WM: Gefahr von Herzattacken steigt

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Bei WM-Spielen steigt die Gefahr von Herzattacken.

Mit Puls und Blutdruck misst man die Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Unter Blutdruck versteht man den Druck, mit dem das Blut gegen die Arterien (Schlagadern) drückt.

Dieser Druck hängt von der Kraft ab, mit der das Herz das Blut in den Kreislauf pumpt. Der Puls gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt. Beide Werte steigen bei Aufregung und Nervosität.

Eine Studie von Wissenschaftlern des Uni- Klinikums Großhadern hat zum Beispiel ergeben, dass die Gefahr von Herzattacken bei WM-Spielen der deutschen Mannschaft im Jahr 2006 2,66-Mal so hoch lag wie an anderen Tagen. Der Blutdruck wird über zwei Werte erfasst: einen systolischen Wert (wenn sich das Herz zusammenzieht) und einen diastolischen Wert (wenn das Herz erschlafft).

Ideal für einen erwachsenen Menschen ist ein Blutdruck von 120:80. Von Bluthochdruck spricht man ab einem systolischen Wert von 140 und einem diastolischen Wert von 90. Bluthochdruck ist sehr gefährlich, kann zu Gefäßverengungen und Herzerkrankungen führen. Die meisten Blutdruckmessgeräte erfassen auch den Puls. Der Ruhepuls eines erwachsenen Menschen liegt zwischen 60 und 70. Ein dauerhafter Wert über 80 ist ein Warnsignal: ab zum Arzt!

Uni- Klinikums Großhadern

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