Kinderärzte warnen vor Reisegelbsucht

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Damit der Urlaub ein Vergnügen wird, sollten Eltern ihre Kinder impfen lassen.

Frankfurt/Main - Sommerzeit ist Reisezeit. Es sollten aber alle notwendigen Impfungen vorliegen. Gerade für Kinder kann es schnell gefährlich werden - so auch bei Hepatits A, der sogenannten Reisegelbsucht.

Typisch für eine Infektion seien Fieber, Übelkeit, Abgeschlagenheit und Oberbauchbeschwerden sowie eine Gelbfärbung von Haut und Augen, erklärt Martin Terhardt vom Ausschuss Prävention und Frühtherapie des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Im schlimmsten Fall komme es zu einem fulminanten Verlauf mit lebensgefährlichem Leberversagen. Mögliche Übertragungsquellen seien verseuchtes Wasser oder Früchte und Salate, die mit verunreinigtem Wasser gewaschen wurden, sagt Terhardt. Auch bei ungekochten Schalentieren wie Muscheln oder Austern sei Vorsicht geboten.

Bei Reisen in Länder mit geringen Hygienischen Standards empfehlen Mediziner eine Impfung gegen . Eine zweite Impfung sollte nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Abstand von sechs bis zwölf Monaten gegeben werden, um einen Schutz für mindestens zehn Jahre zu erhalten. Der Impfstoff sei bereits ab dem ersten Lebensjahr zugelassen.

dapd

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