Knochenbruch-Risiko ist im Osten höher

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Das Risiko eines Knochenbruchs ist in Rostock mehr als doppelt so hoch wie in Duisburg.

Bein- oder Arm im Gips? Sich die Knochen zu brechen ist schon schlimm genug. Doch in einigen deutschen Städten ist das Risiko, laut dem Männer-Magazin "Men's Health", besonders groß.

Das Risiko eines Knochenbruchs ist in Rostock mehr als doppelt so hoch wie in Duisburg. Das hat das Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" (Ausgabe 2/2014, EVT 08.01.14) bei einer Auswertung von Daten der AOK festgestellt.

Danach haben in Rostock im Jahr 2012 7,15 Prozent der bei der AOK krankenversicherten Personen eine Fraktur erlitten. In Duisburg waren es dagegen nur 3,29 Prozent.

Für die Knochen ist es im Osten laut der Frakturen-Statisitik gefährlicher als im Westen. Allerdings haben viele Faktoren einen Einfluss darauf. Demnach spielen Alter, das Geschlecht sowie das Sport- und Freizeitverhalten eine Rolle.

Wie hoch die Frakturen-Gefahr in den 50 größten deutschen Städten insgesamt ist, zeigt das vollständige Ranking:

Knochenbruch-Risiko in Deutschland

  • 1. Rostock 7,15*
  • 2. Magdeburg 6,34
  • 3. Halle (Saale) 6,08
  • 4. Leipzig 5,52
  • 5. Erfurt 5,44
  • 6. Dresden 5,23
  • 7. Berlin 4,95
  • 8. Chemnitz 4,89
  • 9. Braunschweig 4,63
  • 10. Saarbrücken 4,55
  • 11. Lübeck 4,53
  • 12. Bielefeld 4,41
  • 13. Osnabrück 4,36
  • 14. Kiel 4,29
  • 15. Aachen 4,25
  • 16. Hannover 4,23
  • 17. Bochum 4,22
  • 18. Solingen 4,20
  • 19. Hagen 4,18
  • 20. Bremen 4,18
  • 21. Münster (Westfalen) 4,14
  • 22. Oldenburg 4,14
  • 23. Nürnberg 4,12
  • 24. Krefeld 4,05
  • 25. Herne 4,04
  • 26. Leverkusen 3,99
  • 27. Augsburg 3,98
  • 28. Mönchengladbach 3,92
  • 29. Hamburg 3,87
  • 30. Karlsruhe 3,85
  • 31. Stuttgart 3,84
  • 32. Mainz 3,84
  • 33. Gelsenkirchen 3,81
  • 34. Freiburg (Breisgau) 3,79
  • 35. Kassel 3,76
  • 36. Wiesbaden 3,75
  • 37. Wuppertal 3,73
  • 38. München 3,72
  • 39. Dortmund 3,63
  • 40. Essen 3,63
  • 41. Oberhausen 3,62
  • 42. Hamm (Westfalen) 3,61
  • 43. Mannheim 3,59
  • 44. Frankfurt (Main) 3,50
  • 45. Mülheim (Ruhr) 3,44
  • 46. Düsseldorf 3,43
  • 47. Köln 3,39
  • 48. Ludwigshafen 3,38
  • 49. Bonn 3,34
  • 50. Duisburg 3,29

Wenn Sport schmerzt: So fies kann Training sein

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Wenn Bänder überspannt werden, können sie reißen. Dabei ist ein kurzer, stechender Schmerz spürbar. Besonders schmerzhaft ist ein Kreuzbandriss. Die Kreuzbänder verbinden das Knie mit dem Oberschenkelknochen. Reißen sie, ist eine Operation nicht zu vermeiden. Suchen Sie deshalb umgehend einen Arzt auf. © AFP
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Donnert ein Ball gegen Ihren Körper oder stoßen Sie mit einem anderen Spieler zusammen, können Sie sich eine Prellung zuziehen. Die entsprechende Körperstelle schwillt an. Oft bleibt ein blauer Fleck zurück. Kühlen Sie den Bluterguss und schonen Sie sich, bis er abgeklungen ist. © AFP
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Sportler sind besonders anfällig für Fußpilz. Die Pilze lauern im Schwimmbad oder unter den Duschen. Haben Sie sich infiziert, juckt es zwischen den Zehen, die Haut schuppt sich und teilweise bilden sich Bläschen. Das feuchtwarme Klima im Sportschuh begünstigt außerdem Fußschweiß und Fußgeruch.   © obs-Reckitt-Benckiser-Scholl
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Radfahrer scheuern sich häufig den Po wund, zum Beispiel, wenn der Sattel nicht passt oder sie die falsche Kleidung tragen. Vor allem bei Männern entzünden sich die Härchen am Po leicht. Dagegen hilft eine Rasur und Sitzcreme. © dpa

*Anteil (in Prozent) der bei der AOK krankenversicherten Personen, die im Jahr 2012 eine Fraktur erlitten. Die Zahlen basieren auf Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK.

ots

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