Lecithin besteht größtenteils aus pflanzlichen Produkten

+
Auch in Margarine ist Lecithin enthalten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Sogenannte Lecithine kommen vor allem in Pflanzen vor. Man findet sie in Fetten und Ölen. Mit Tierblut haben sie eher nichts zu tun.

München (dpa/tmn) - Woraus der Zusatzstoff Lecithin genau besteht, wissen viele nicht. So kursieren im Internet Gerüchte, dass Lecithin (E 322) Tierblut enthalten soll.

Tatsächlich bestehe der Zusatzstoff aber größtenteils aus pflanzlichen Produkten wie Sojabohnen, Mais, Erdnüsse und Sonnenblumen, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Allerdings könnten in einigen Fällen auch Ei oder Molke im Lecithin stecken.

Wer sich nicht sicher ist und genau wissen will, was drin steckt, fragt im Zweifel am besten beim Hersteller nach. Lecithin sorgt beispielsweise dafür, dass Fette nicht so schnell ranzig werden oder dass Margarine beim Braten nicht spritzt.

Meistgelesen

Globuli: Was hinter homöopathischen Arzneien steckt
Globuli: Was hinter homöopathischen Arzneien steckt
Video
Das passiert mit deinem Körper, wenn du täglich eine Avocado isst
Das passiert mit deinem Körper, wenn du täglich eine Avocado isst
"Nimm die Eier in die Hand!": Urologen rufen zum "Hodencheck" auf
"Nimm die Eier in die Hand!": Urologen rufen zum "Hodencheck" auf
Spinnengift kann Gehirnschäden nach Schlaganfall mindern
Spinnengift kann Gehirnschäden nach Schlaganfall mindern

Kommentare