Männer essen klimafeindlicher

Halle - Der Ernährungsstil von Frauen ist laut einer Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg weniger klimaschädlich als der von Männern. Die Auswirkungen sind enorm.

Übernähmen alle Männer in Deutschland das typische Verzehrsprofil von Frauen, würden weltweit Anbau- und Weideflächen von rund 15.000 Quadratkilometern im In- und Ausland frei werden, sagte Studienleiter Toni Meier vom Lehrstuhl für Pflanzenbau und ökologischen Landbau am Dienstag in Halle.

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Mit einem um die Hälfte reduzierten Verbrauch von Fleisch- und Wurstprodukten und einem höheren Anteil an Gemüse, Obst und Getreideprodukten würden zudem 15 Millionen Tonnen Treibhausgase und 60.000 Tonnen Ammoniak weniger ausgestoßen. Der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt wird in Deutschland auf 20 Prozent beziffert.

dapd

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