Medizinische Studie belegt:

"Sex and the City" bedroht Filzläuse

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Glatt wie Babyhaut. Bei diesen Mann werden Schamhaarläuse nicht glücklich.

München - Die Schamhaarlaus oder auch Filzlaus ist in den westlichen Ländern vom Aussterben bedroht. Mediziner sagen, die TV-Serie "Sex and the City" sei schuld daran. Die Theorie könnte stimmen.

Auf der Erde sterben pro Jahr rund 30.000 Tier- und Pflanzenarten aus. Ähnlich wie der Panda ist die Existenz der Schamhaarläuse durch das Verschwinden ihres Lebensraumes bedroht. Die Gefahr lauert in dem Fall aber nicht im Abholzen von Wäldern, sondern in der steigenden Beliebtheit von "Brazilian Waxing", also dem kompletten Rasieren des Intimbereichs. Der Schädling braucht die Haare, um zu überleben, denn dort legt er seine Eier ab und nistet sich ein.

Hautärzte von der British Association of Dermatologists (BAD) glauben jetzt, den Grund für den Trend zur kompletten Intimrasur bei Männern und Frauen gefunden zu haben: die Fernsehserie "Sex and the City". Die US-TV-Show flimmerte erstmals im Jahr 2000 über den Bildschirm und hat ein internationales Publikum in den haarigen Kahlschlag eingewiesen und zu einem populären Trend gemacht. 

Eine Studie bestätigt das Aussterben der Schamhaarläuse. 1997 waren noch 0,41 Prozent der Briten betroffen, 2003 war der Anteil schon auf 0,17 Prozent gesunken. Gleichzeitig entwickelte sich der Markt für professionelle Haarentfernung zu einem Milliarden-Geschäft. Australische Ärzte haben seit 2008 keine Filzläuse mehr bei ihren Patientinnen finden können.

Schlechte Aussichten für den fiesen Blutsauger, wenn die Tendenz so bleibt. Doch anders als viele andere Spezies werden wir die Schamhaarlaus wohl nicht vermissen. 

jor

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