Was ist dran?

Eine neue Migräne-App reduziert Kopfschmerzen um 25 Prozent

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Migräne bekämpfen mit einer App?

Laut dem Ärzteblatt soll Migränepatienten geholfen werden – und zwar durch eine App. Was es damit auf sich hat und ob die Migräne wirklich besser wird, lesen Sie hier.

Eine App soll Migränepatienten zu Linderungen ihrer Schmerzen verhelfen. Chronische Schmerzen sollen dadurch deutlich reduziert werden. Doch wie soll das mit einer App überhaupt funktionieren?

Migräne-App reduziert nachweislich Kopfschmerzen

Die Schmerzklinik Kiel und die Techniker Krankenkasse (TK) haben rund 1.500 Menschen befragt, die die App rund 13 Monate benutzt hatten. Die Ergebnisse dieser Befragung wurden diese Woche in Berlin vorgestellt.

Dabei stellte sich heraus, dass die Teilnehmer durch die kostenlose App rund drei Tage weniger pro Monat an Kopfschmerzen litten als ohne die App. Durchschnittlich seien das nur zehn anstatt 13,3 Kopfschmerztage. "Die meisten verfügbaren Medikamente reduzieren Kopfschmerztage um ein bis zwei Tage monatlich, maximal aber um drei Tage", erklärt Hartmut Göbel, Ärztlicher Direktor der Schmerzklinik Kiel, wie das Ärzteblatt berichtet.

Lesen Sie hier: Energie fürs Hirn: Mit dieser Diät ist Schluss mit Migräne.

Wie kann eine App Kopfschmerzen reduzieren?

Wie das genau funktionieren soll, dass eine App Kopfschmerzen lindert? Das liege nicht etwa, wie vielleicht angenommen, dass die App an die Einnahme von Schmerzmitteln erinnerte. Im Gegenteil: Die Akutmedikation sank von durchschnittlich 7,6 auf 6,8 Tage.

Das funktioniere dadurch, dass sich durch die App der Krankheitsverlauf genau dokumentieren lasse und sie Tipps gibt, wie man der Migräne entgegenwirken kann. "Die App erinnert mich daran, Entspannungsübungen unter Anleitung in Kurz- oder Langform regelmäßig durchzuführen", so Sarah Liebig, eine Nutzerin der Migräne-App. "Gewisse Regelmäßigkeiten im Alltag einzuhalten, habe ich erst durch die App gelernt."

Die Migräne-App der Schmerzklinik Kiel und der Techniker Krankenkasse (TK) gibt es hier für iPhones und hier für Android.

Erfahren Sie im Video mehr zu der neuen Migräne-App

Auch interessant: Vorsicht Wetterumschwung: So machen Sie Migräneattacken den Garaus.

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Fünf Gründe, ab sofort nur noch warmes Wasser zu trinken

Gute Nachricht für alle Diätgeplagten: Studien zeigen, dass warmes Wasser beim Abnehmen helfen soll. Dadurch, dass sich die Körpertemperatur erhöht, um es zu verstoffwechseln, weiten sich auch Arterien und Venen. Das Ergebnis: eine bessere Durchblutung und Fettpölsterchen werden leichter verbrannt.
Gute Nachricht für alle Diätgeplagten: Studien zeigen, dass warmes Wasser beim Abnehmen helfen soll. Dadurch, dass sich die Körpertemperatur erhöht, um es zu verstoffwechseln, weiten sich auch Arterien und Venen. Das Ergebnis: eine bessere Durchblutung und Fettpölsterchen werden leichter verbrannt.  © pixabay
Wer zudem gleich morgens ein Glas warmes Wasser trinkt, bringt seine Verdauung auf Trab. Der Körper beginnt, auf Hochtouren zu laufen und die Organe fangen an, zu arbeiten. Optimal also, um danach einen Ausflug zur Toilette zu machen.
Wer zudem gleich morgens ein Glas warmes Wasser trinkt, bringt seine Verdauung auf Trab. Der Körper beginnt, auf Hochtouren zu laufen und die Organe fangen an, zu arbeiten. Optimal also, um danach einen Ausflug zur Toilette zu machen.  © iStockphoto
Wer zudem öfters an Kopfschmerzen, Blähungen oder während seiner Tage an Menstruationsschmerzen leidet, sollte auf das über den Tag verteilt auf warmes Wasser nicht verzichten. Es lindert Krämpfe und entspannt Muskeln und Nerven.
Wer zudem öfters an Kopfschmerzen, Blähungen oder an Menstruationsschmerzen leidet, sollte auf auf warmes Wasser nicht verzichten. Es lindert Krämpfe und entspannt Muskeln und Nerven.  © dpa
Außerdem hilft ein Glas Wasser nach dem Aufstehen, neben der Verdauung, auch den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Wir werden schneller wach und geistig fit. Das Gehirn wird angeregt und die Körpertemperatur steigt. Wer sich also etwas Gutes tun möchte, sollte statt Kaffee lieber ein Gläschen warmes Wasser probieren.
Außerdem hilft warmes Wasser - neben der Verdauung - auch den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Wir werden schneller wach und geistig fit. Das Gehirn wird angeregt und die Körpertemperatur steigt. Wer sich also etwas Gutes tun möchte, sollte statt Kaffee lieber ein Gläschen warmes Wasser probieren.  © pixabay
Besonders bei oder nach fettigem Essen kann ein Glas (warmes) Wasser nicht schaden. Dieses kann dabei helfen, die Fette besser zu verdauen. Die Nahrung liegt dann nicht so schwer im Magen, da sie schneller verstoffwechselt wird und der Verdauung auf die Sprünge hilft.
Besonders bei oder nach fettigem Essen kann ein Glas (warmes) Wasser nicht schaden. Dieses kann dabei helfen, die Fette besser zu verdauen. Die Nahrung liegt dann nicht so schwer im Magen, da sie schneller verstoffwechselt wird und der Verdauung auf die Sprünge hilft.  © pixabay

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