Hilfe bei einem Glaukom

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Mit einer Refraktionsbrille werden die Augen auf Anzeichen des grünen Stars untersucht.

Es gibt verschiedene Medikamente, die der Arzt je nach Schwere des Glaukoms einzeln oder in Kombination verordnen kann.

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Augentropfen helfen nicht immer

Diese Arzneimittel vermindern die Bildung von Augenwasser oder verbessern den Abfluss. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Augentropfen. Medikamente gegen den grünen Star sind:
Miotika: Sie verengen die Pupille und erweitern den Abflusskanal. Nebenwirkung ist eine schlechte Lichtanpassungsfähigkeit des Auges. Der Patient kann dadurch unter Umständen nicht mehr in der Nacht Auto fahren.
Betablocker: Augentropfen mit diesen Wirkstoffen verringern die Produktion von Kammerwasser. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Asthma und Herzerkrankungen, da Betablocker den Blutdruck senken und die Bronchien verengen können.

Karboanhydrasehemmer: Diese Arzneimittel hemmen die Produktion von Kammerwasser. Untersuchungsergebnisse sprechen dafür, dass Karboanhydrasehemmer auch die Durchblutung des Sehnervs verbessern können. Manche Patienten klagen nach der Anwendung solcher Augentropfen über gereizte Bindehäute oder einen metallischen Geschmack im Mund.

Sympathomimetika: Augentropfen mit diesen Arzneistoffen senken den Augeninnendruck, indem sie die Kammerwasserproduktion vermindern.

Prostaglandine: Diese Medikamente verbessern den Abfluss des Kammerwassers, sodass der Augeninnendruck sinken kann. Während der Therapie mit Prostaglandinen können die Augen leicht gerötet sein. Selten kommt es zu einer Verfärbung der Regenbogenhaut.

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