Nach PIP-Skandal: weniger Brustvergrößerungen

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Nach PIP-Skandal: weniger Brustvergrößerungen

Berlin - Nach dem Skandal um die französische Billig-Brustimplantate PIP ist die Zahl der Patientinnen mit dem Wunsch nach einem vollen Busen leicht zurückgegangen.

Etwa 23 Prozent der Patientinnen ließen sich demnach 2012 ihre Brust vergrößern, im Jahr zuvor waren es noch gut 29 Prozent gewesen. Darauf verweist eine aktuelle, nicht repräsentative Befragung von 1200 Patienten, die die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) am Mittwoch in Berlin vorstellte.

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Betrachen Sie ihre Brüst im Spiegel: Einseitige Veränderungen in der Form oder Größe, Einziehungen, Vorwölbungen oder Hautveränderungen sind ein Grund, zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt zu gehen. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Wenn Sie die Arme über den Kopf heben, sollten die Brüste ganz natürlich mit nach oben wandern. Achten Sie darauf, ob die Brust sich an einer Stelle verzieht, wenn Sie die Arme heben. Auch das ist ein Grund für einen Kontrolltermin bei der Ärztin oder dem Arzt. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Heben Sie den linken Arm hinter den Kopf und tasten Sie mit der rechten Hand ihre linke Brust ab. Wenn Sie Ihre Brüste zum ersten Mal bewusst abtasten, erschrecken Sie vielleicht, weil Ihnen das äußerlich so glatte Gewebe ziemlich knubbelig vorkommt. Besonders bei jungen Frauen mit sehr ausgeprägtem Drüsengewebe kann das der Fall sein. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Tasten Sie auch den Rand des Brustmuskels in Richtung Achselhöhle und die Achselhöhle ab. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung
Zum Schluss sollten Sie noch Ihre Brustwarze zusammendrücken und darauf achten, ob sie Flüssigkeit absondert. Wenn Sie irgendeine Veränderung bemerken, die Sie beunruhigt, sollten Sie möglichst bald zur Ärztin oder zum Arzt gehen. © Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

„Die Patientinnen sind vorsichtiger geworden“, sagte DGÄPC-Präsident Sven von Saldern. Von einem rückläufigen Interesse wollte er aber nicht sprechen. Nach aktuellen Hochrechnungen auf Basis verkaufter Implantate, unterziehen sich in Deutschland schätzungsweise 15 000 bis 20 000 Frauen pro Jahr einer Brustvergrößerung. Bei den Männern liegt Fettabsaugung auf Platz 1.

dpa

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