Salzwasser tötet Bakterien an frischen Fischfilets

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Keine Angst vor dem Verzehr: Wer vor dem Garen das Fischfilet in Salzwasser legt, braucht sich vor einer Infektion weniger zu fürchten. Foto: Andrea Warnecke

Osnabrück (dpa/tmn) - Gerade beim Verzehr von Fisch befürchten viele Verbraucher, dass das Essen verdorben sein könnte. Ein kurzes Salzwasserbad tötet unliebsame Bakterien etwa an frischen Fischfilets ab und kann so Infektionen verhindern.

Der Spitzenkoch Thomas Bühner vom Restaurant "La Vie" in Osnabrück empfiehlt dazu sechsprozentiges Salzwasser - also sechzig Gramm Salz auf einen Liter Wasser. Die Fischfilets spülen Verbraucher zunächst wie gewohnt kurz mit klarem Wasser ab und legen sie dann in das Salzwasser. "Nach 10 bis 15 Minuten die Filets wieder rausnehmen und nur abtupfen", rät Bühner. Dann habe sich eine dünne Salzschicht gebildet, die dem Fisch Flüssigkeit entziehe - und damit für weniger Bakterien sorge.

Und das Salzwasserbad hat noch einen Vorteil: "Das wirkt sich auch positiv auf den Geschmack aus und macht die Struktur des Fisches etwas fester", sagt der Experte.

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