Das könnte Sie auch interessieren

Pasta zum Abendessen? Essen Sie immer das dazu, werden Sie satt und schlank

Pasta zum Abendessen? Essen Sie immer das dazu, werden Sie satt und schlank

Junge Mutter wehrt sich vehement Kinder impfen zu lassen - Ärzte warnen vergeblich

Junge Mutter wehrt sich vehement Kinder impfen zu lassen - Ärzte warnen vergeblich

Öko-Test weist Mineralöle nach: Dieser Kakao erhält als einziger "ungenügend"

Öko-Test weist Mineralöle nach: Dieser Kakao erhält als einziger "ungenügend"

Neue Studie enthüllt:

Vorsicht vor diesem einen Schmerzmittel - es könnte für Sie fatale Folgen haben

+
Die regelmäßige Einnahme von Diclofenac soll sogar gefährlicher als Paracetamol & Co. sein. (Symbolbild)

Eine dänische Studie hat ein bestimmtes Schmerzmittel unter die Lupe genommen - und ist zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen. Nun fordern die Forscher seine Rezeptpflicht.

Erst kürzlich nahm sich Stiftung Warentest Ibuprofen, Paracetamol, aber auch Kombi-Präparate zur Brust. Das Verbraucherportal wollte wissen, wie gut die Schmerzmittel wirklich sind. Der Fokus lag auf Präparaten, die in der Apotheke zu beziehen sind.

Forscher testen Diclofenac in Langzeitstudie - mit gravierenden Folgen für die Herzgesundheit

Das überraschende Urteil: Die meisten gängigen Medikamente konnten von ihrer Wirkung her größtenteils überzeugen. Darunter auch der Entzündungshemmer Diclofenac. Doch eine dänische Studie sieht das anders - zu groß und zu zahlreich seien die Nebenwirkungen des beliebten nicht-steroidalen Antirheumatikum (kurz NSAID).

So wollen die Forscher der Universitätsklinik Aarhus in Dänemark herausgefunden haben, dass Diclofenac schon nach 30 Tagen Einnahme das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln deutlich erhöhe n kann. Konkret soll die Probandengruppe - im Gegensatz zur Kontrollgruppe, die keine Schmerzmittel einnahm - ein um 90 Prozent höheres Herzinfarkt und ein um 60 Prozent höheres Schlaganfallrisiko aufgewiesen haben.

Erfahren Sie hier: Neue Studie Forscher entwickeln revolutionäres Schmerzmittel - das soll nun Ibuprofen & Co. ablösen.

Video: Auch dieses Medikament sollte nicht mehr frei verkauft werden - raten Ärzte

Experten warnen vor Folgeschäden durch falsche Dosierung.

Forscher fordern jetzt Rezeptpflicht für Diclofenac - und warnen vor zu hohen Dosen

Zudem habe die Untersuchung, die über einen Zeitraum von zehn Jahren lief, ergeben, dass auch Magen-Darm-Blutungen bei regelmäßiger Einnahme von Diclofenac häufiger als bei Ibuprofen, Paracetamol & Co. auftreten würden. 

Infolgedessen fordern die Forscher um Studienautor Morten Schmidt nun, dass der Entzündungshemmer künftig nur noch rezeptpflichtig in Apotheken zu erhalten ist. Auch die Europäische Arzneimittelagentur hat in der Vergangenheit bereits Bedenken über Diclofenac geäußert.

Da es nur eine Wirkungszeit von etwa zwei Stunden aufweise, sei hiervon oftmals eine höhere Dosis nötig, um Effekte zu erzielen. Doch das ebne auch den Weg für etwaige (gefährliche) Nebenwirkungen, heißt es weiter.

Die Studie wurde im Fachmagazin British Medical Journal veröffentlicht.

Lesen Sie auch: Stiftung Warentest nimmt Kombipräparate unter die Lupe - mit vernichtendem Urteil.

jp

So sieht eine gut sortierte Hausapotheke aus

In vielen Gemeinden dürfen Medikamente im Hausmüll entsorgt werden. In die Toilette gehören sie dagegen nicht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
In vielen Gemeinden dürfen Medikamente im Hausmüll entsorgt werden. In die Toilette gehören sie dagegen nicht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn  © Franziska Gabbert
Um Platz zu sparen, bewahrt manch einer seine Medikamente ohne die Umverpackung auf. Davon raten Experten allerdings ab. Häufig erinnert man sich später nämlich nicht mehr so genau, wogegen dieses oder jenes Mittel hilft. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Um Platz zu sparen, bewahrt manch einer seine Medikamente ohne die Umverpackung auf. Davon raten Experten allerdings ab. Häufig erinnert man sich später nämlich nicht mehr so genau, wogegen dieses oder jenes Mittel hilft. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn  © Andrea Warnecke
Nach dem Haltbarkeitsdatum auf Medikamenten sollten sich Patienten richten. Bei Flüssigkeiten wie Tropfen ist auch das Anbruchsdatum entscheidend. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Nach dem Haltbarkeitsdatum auf Medikamenten sollten sich Patienten richten. Bei Flüssigkeiten wie Tropfen ist auch das Anbruchsdatum entscheidend. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn  © Andrea Warnecke
Neben Medikamenten gehört in die Hausapotheke auch eine Schere, Pflaster und Verbandmaterial. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Neben Medikamenten gehört in die Hausapotheke auch eine Schere, Pflaster und Verbandmaterial. Foto: Robert Günther/dpa-tmn  © Robert Günther
Matthias Philipp hat eine Apotheke in Berlin. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Matthias Philipp hat eine Apotheke in Berlin. Foto: Robert Günther/dpa-tmn  © Robert Günther

Das könnte Sie auch interessieren

Genialer Trick

So bekommen Sie die Nase in einer Minute frei - ohne Nasenspray

So bekommen Sie die Nase in einer Minute frei - ohne Nasenspray

unerfüllter Kinderwunsch

Unfruchtbar durch Endometriose? Wenn Regelschmerzen die Periode unerträglich machen 

Unfruchtbar durch Endometriose? Wenn Regelschmerzen die Periode unerträglich machen 

bitter

Das Ohr einer Britin wird schwarz und muss amputiert werden - dieser beklemmende Grund steckt dahinter

Das Ohr einer Britin wird schwarz und muss amputiert werden - dieser beklemmende Grund steckt dahinter

Auch interessant

Meistgelesen

Ärzte glaubten ihr nicht: Junge Frau ist so erschöpft, dass sie das Bett nicht mehr verlassen kann
Ärzte glaubten ihr nicht: Junge Frau ist so erschöpft, dass sie das Bett nicht mehr verlassen kann
Erkältung: Arzneien im Test - nur ein Medikament hilft wirklich
Erkältung: Arzneien im Test - nur ein Medikament hilft wirklich
Horror: Frau kehrt aus Urlaub zurück - plötzlich bewegt sich etwas unter ihrer Kopfhaut
Horror: Frau kehrt aus Urlaub zurück - plötzlich bewegt sich etwas unter ihrer Kopfhaut
Neue Wohlstandskrankheit: Warum jeder dritte Mensch diese Zeitbombe in sich trägt
Neue Wohlstandskrankheit: Warum jeder dritte Mensch diese Zeitbombe in sich trägt

Kommentare