Schwitzt man nach einer kalten Dusche im Sommer noch mehr?

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Bringt die kalte Dusche bei heißen Sommertagen die erhoffte Abkühlung? Dermatologin Maja Hofmann ist der Meinung, das sei eher kontraproduktiv.

38 Grad und es wird noch heißer. Die lang erwarteten Sommertage sind endlich da. Es ist heiß, man schwitzt und nicht immer kann man den Tag am Badesee verbringen. Hilft die berühmte kalte Dusche?

Im Sommer ist eine kalte und erfrischende Dusche ziemlich verlockend. Aber: Wer an heißen Tagen kalt duscht, der schwitzt hinterher noch mehr, heißt es oft. Stimmt das eigentlich?

Ja, sagt Maja Hofmann von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité Berlin. "Kalt duschen im Hochsommer ist kontraproduktiv."

Denn durch das kalte Wasser geht die Körpertemperatur erstmal runter. "Aber wer dann nach draußen geht, schwitzt mehr als vorher, weil der Körper die Temperatur wieder hochschraubt, um sie der Umgebung anzupassen", erklärt Hofmann.

Im Hochsommer macht es daher tatsächlich mehr Sinn, nicht unter Körpertemperatur zu duschen und etwas Warmes oder zumindest Lauwarmes zu trinken. Denn dadurch wird der Körper der Außentemperatur näher gebracht, und man schwitzt weniger. Noch besser ist ein Saunagang. Danach empfindet man hierzulande wohl keine Außentemperatur mehr als zu warm.

dpa tmn

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