Studenten greifen vermehrt zu Antidepressiva

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Studenten greifen vermehrt zu Antidepressiva.

Berlin - Studenten haben verstärkt mit Nervenkrankheiten zu kämpfen. 2010 erhielt ein Student im Schnitt rund 13,5 Tagesdosen an Nervenmedikamenten pro Jahr - fünf Mal mehr als noch vier Jahre zuvor.

Das geht aus dem Gesundheitsreports 2011 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, den der Gesundheitsforscher Thomas Grobe am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Bei 70 Prozent dieser ausgegebenen Nervenmedikamente handle es sich um Antidepressiva, die mehr als fünf Prozent der Studentinnen und rund drei Prozent der Studenten erhielten. Das entspricht einem Anstieg von 44 Prozent gegenüber 2006. Für die Studie wurden die Daten von über 135.000 Studenten im Alter von 20 bis 34 Jahren ausgewertet, die bei der TK versichert sind.

dapd

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