Studie: Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören

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Die letzte Zigarette. Danach ist Schluss mit dem Rauchen. Dieser Entschluss ist sinnvoll - egal, in welchem Alter man sich dazu entscheidet. Foto: Oliver Berg

Ein Rauch-Stopp lohnt sich auch noch im fortgeschrittenen Alter. Selbst wer seine letzte Zigarette erst als über 60-Jähriger rauche, senke sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall innerhalb weniger Jahre erheblich. Das beweist eine Studie.

Heidelberg (dpa) - Egal, wie alt man ist. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist immer eine gute Idee. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche Wissenschaftler im "British Medical Journal".

Die Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg werteten Daten von einer halben Million Menschen aus, die 60 Jahre oder älter sind, wie das DKFZ mitteilte. Raucher sterben demnach im Mittel fünfeinhalb Jahre früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als lebenslange Nichtraucher. Ex-Raucher sterben knapp zwei Jahre früher. Insgesamt erliegen laut DKFZ Raucher doppelt so oft einem solche Leiden wie Nichtraucher.

Es sei nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören, sagte Studienleiter Hermann Brenner. "Selbst Menschen in der höchsten Altersgruppe profitieren gesundheitlich noch sehr davon." Allerdings gelte: Je länger die letzte Zigarette zurückliegt, desto deutlicher der Effekt.

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