Süß, aber gesund: Litschis enthalten viel Vitamin C

Wer hätte das gedacht? Litschis haben so viel Vitamin C wie eine Limette! Daneben versorgen sie den Körper mit Kalium und Phosphor. Foto: Wikimedia/Luc Viatour/www.Lucnix.be (CC BY-SA 3.0)

Bonn (dpa/tmn) - Sie sind nicht jedermanns Sache: Litschis sind glibberig, an ihr Fruchfleisch muss man sich erst gewöhnen. Doch es lohnt sich: Die Früchte sind wahre Vitamin-C-Bomben.

Litschis sind Baumfrüchte. Schält man die rosa- oder dunkelrote Frucht, zeigt sich das weiße Fruchtfleisch. Es schmeckt süßsäuerlich mit einem leichten Muskataroma. Verantwortlich dafür sind zwei Säuren: Zum einen die Bernsteinsäure, die für einen leicht bitteren Geschmack sorgt, zum anderen die Äpfelsäure, die die Litschi sauer macht.

Litschis sind vor allem reich an Kohlenhydraten (etwa 20 Prozent), enthalten aber etwa so viel Vitamin C wie eine Limette. Außerdem versorgen sie den Körper mit den Mineralstoffen Kalium und Phosphor. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.

Trotz des hohen Kohlenhydratanteils hat die Frucht nur wenig Kalorien: Wer 100 Gramm Litschi isst, nimmt nur 74 Kalorien zu sich. Am besten schmecken die Früchte frisch und gekühlt. Zum Essen pellt man sie wie ein gekochtes Ei und löst das Fruchtfleisch von dem länglichen, braunen Samen. Litschis können pur gegessen werden, machen sich aber auch gut in Obstsalaten, Bowlen, Cocktails oder Kompott.

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