Sport-Studie

Ü40? Wer jetzt mit diesem Training beginnt, kann Faulheit in jüngeren Jahren ausgleichen

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Wandern, schwimmen oder Nordic Walking: Sport entfaltet auch dann eine erstaunliche Wirkung, wenn man erst später im Leben damit anfängt. 

Weit über 40 und schon immer Sportmuffel? Wer denkt, dass es jetzt zu spät ist, um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, liegt gründlich falsch.

Gute Nachrichten für eher faule Zeitgenossen: Wer spät den Sport für sich entdeckt, hat denjenigen viel voraus, die von klein auf Sport treiben und im jungen Erwachsenenalter damit aufhören. 

Lebenslang oder erst spät sportlich: Der Effekt ist derselbe

Ein Forscherteam um Dr. Pedro F. Saint-Maurice vom US-amerikanischen National Cancer Institute hatte die Daten von 315.059 US-Amerikanern analysiert und verglich die sportliche Aktivität der Probanden im Laufe ihres Lebens mit der Entwicklung von Krankheiten. In Hinblick auf das Risiko, früh zu versterben, konnten diejenigen Menschen, die im mittleren Alter von rund 40 Jahren anfingen zu trainieren, ihr Risiko soweit senken wie diejenigen, die seit Teenager-Tagen Sport machten, wie das britische News-Portal The Sun berichtete

So fanden die Forscher heraus, dass ein wöchentliches Sportpensum von 150 Minuten moderatem Ausdauertraining (etwa Nordic-Walking) oder 75 Minuten intensiven Trainings das Risiko eines frühen Todes um bis zu 43 Prozent senkt

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"Für Erwachsene nicht zu spät, aktiv zu werden"

Die Devise ist entweder durchhalten oder spät einsteigen: Denn diejenigen Studienteilnehmer, die im frühen Erwachsenenalter begeisterte Sportler waren und dann im mittleren Alter aufhörten, verloren alle gesundheitlichen Vorteile, die sie sich erarbeitet hatten. 

Studienleiter Saint-Maurice kommentierte seine Studie: "Wir haben insbesondere festgestellt, dass die Steigerung der Aktivität mit 40 bis 61 Jahren mit der Senkung des Sterberisikos einherging - auch wenn eine Inaktivität während des frühen Erwachsenenalters vorlag." Dieser gesundheitliche Vorteil galt für Frauen und Männer gleichermaßen - unabhängig von den Veränderungen des BMI. 

"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass es für Erwachsene nicht zu spät ist, aktiv zu werden", resümiert der Experte. 

Zur Studie

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jg

Wie Frauen ihre Muskeln richtig trainieren

Von Krafttraining in nüchternem Zustand raten Experten ab - der Körper benötigt Energie für das Training. Graham Morris/Fitness First Foto: Graham Morris
Von Krafttraining in nüchternem Zustand raten Experten ab - der Körper benötigt Energie für das Training. Graham Morris/Fitness First Foto: Graham Morris © Graham Morris
Krafttraining findet nicht nur an Geräten statt. Kurze Sprints etwa verbessern auch Ausdauer und Kraft. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Krafttraining findet nicht nur an Geräten statt. Kurze Sprints etwa verbessern auch Ausdauer und Kraft. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn © Monique Wüstenhagen
Frauen sprechen auf Muskeltraining genauso gut an wie Männer. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
Frauen sprechen auf Muskeltraining genauso gut an wie Männer. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn © Tobias Hase
Im Fitnessstudio ist der Stepper eine gute Wahl, wenn neben Ausdauer auch Muskeln beansprucht werden sollen. Foto: Marius Becker/dpa-tmn
Im Fitnessstudio ist der Stepper eine gute Wahl, wenn neben Ausdauer auch Muskeln beansprucht werden sollen. Foto: Marius Becker/dpa-tmn © Marius Becker
Pierre Geisensetter ist Unternehmenssprecher von McFit. Foto: Chris Gonz/McFit/dpa-tmn
Pierre Geisensetter ist Unternehmenssprecher von McFit. Foto: Chris Gonz/McFit/dpa-tmn © Chris Gonz
Veronika Pfeffer ist National Group Fitness Manager-Produkt & Innovation bei Fitness First. Foto: Fitness First/dpa-tmn
Veronika Pfeffer ist National Group Fitness Manager-Produkt & Innovation bei Fitness First. Foto: Fitness First/dpa-tmn © Fitness First
Wilhelm Bloch ist Leiter der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Foto: DGSP/dpa-tmn
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