Veganer sollten Vitamin-B12-Mangel vorbeugen

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Vitamin B-12 kommt in veganen Lebensmitteln nur unzureichend vor. Entsprechend sollten Veganer zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Foto: Fredrik von Erichsen

Hamburg (dpa/tmn) - Veganer müssen besonders darauf achten, ihren Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Das in Fleisch und Milchprodukten enthaltene Vitamin B12 beispielsweise kommt in pflanzlichen Lebensmitteln nur in geringen Mengen vor.

Veganer müssen auf ihren Vitmain B12-Haushalt achten. Wer sich vegan ernährt und somit auf alle tierischen Produkte verzichtet, könne zu Nahrungsergänzungsmitteln und mit dem Vitamin angereicherten Lebensmitteln greifen, erläutert die Verbraucherzentrale Hamburg. Entsprechende Produkte gelten als unbedenklich.

Veganer sollten aber trotzdem jährlich ihren Vitamin-B12-Status vom Arzt checken lassen. Das Vitamin ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und die Funktion des Nervensystem. Auch auf andere kritische Stoffe sollten sie sich jährlich untersuchen lassen, etwa Vitamin B2 und Eisen.

Einfacher ist die notwendige Zufuhr von Kalzium, das für die Knochenstabilität wichtig ist. Nüsse, Nussmus, Sojafleischprodukte, angereicherte Hafermilch und dunkelgrüne Gemüse wie Grünkohl und Spinat liefern viel von dem Nährstoff, erläutern die Verbraucherschützer in der neuen Broschüre "Vegane Ernährung". Auch Mineralwässer, die mehr als 150 Milligramm Kalzium pro Liter enthalten, sind demnach eine gute Quelle für das Mineral.

Broschüre "Vegane Ernährung" (kostenpflichtig)

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