Hund im Boot: Rettungswesten empfohlen

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Hunde werden auch als Rettungsschwimmer eingesetzt - natürlich mit Schwimmweste. Foto: Uwe Zucchi (Archivbild)

Hunde fühlen sich meist im Wasser wohl - bei einem Ausflug im Boot ist jedoch Vorsicht angebracht. Besonders gefährliche Strömungen oder hoher Wellengang können für das Tier lebensgefährlich sein.

Dortmund (dpa/tmn) - Zwar sind die meisten Hunde gute Schwimmer, gerade bei Strömung oder Wellengang kann eine Rettungsweste aber auch für die Tiere überlebenswichtig sein. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) empfiehlt daher, Hunden bei einer Bootstour eine Rettungsweste anzulegen.

"Hunde haben auf dem oft glatten oder durch das Wasser rutschigen Boden des Bootes nur eingeschränkten Halt", erläutert VDH-Sprecher Udo Kopernik. Hunde könnten zwar normalerweise schwimmen, sie kommen dabei aber kaum vom Fleck. Hat der Hund langes Fell, wird es noch schwieriger und anstrengender für ihn.

Kopernik empfiehlt, die Rettungsweste in einer Signalfarbe anzuschaffen, damit man den eventuell wegdriftenden Hund schnell im Wasser findet. Die Westen haben an der Oberseite normalerweise eine Griffschlaufe, damit Halter den Vierbeiner zurück an Bord ziehen können. Vor dem Kauf sollte der Hund die Weste zur Probe tragen. "Sie muss einerseits fest und sicher sitzen, darf ihn aber nicht einengen oder das Schultergelenk in seiner Bewegung einschränken."

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